Florida - Wohl doch kein Rekordpreis in Florida
Zu Beginn des Jahres hätte eine der spektakulärsten Luxusimmobilien der USA einen neuen Rekordpreis erzielen und zum teuersten jemals verkauften Haus des Landes werden können. Über 250 Millionen Euro wurden vor einem halben Jahr aufgerufen. Nun gab es einen drastischen Pricecut
Florida/USA
Die Fakten bleiben unverändert: Luxus kennt keine Grenzen. Trifft er zudem auf Individualismus, entsteht ein High-End-Domizil der Superlative. Mit einem Angebotspreis von etwa 250 Millionen Euro dominierte das mehr als extravagante Domizil am Wasser in Naples den US-Immobilienmarkt. Damit zählte die Florida-Immobilie zu den teuersten, die jemals in den Vereinigten Staaten angeboten wurden und positionierte sich als Ausnahmeangebot neben den exklusivsten Residenzen von Malibu bis Manhattan. Insgesamt umfasst dieses drei Häuser mit einer Gesamtwohnfläche von rund 2.100 Quadratmeter auf einem etwa acht Hektar großen Grundstück. Hinzu kommt die direkte Lage am Wasser: Etwa 75 Meter Strandfront bieten einen unverbauten Blick auf den Golf von Amerika. Weitere Highlights sind ein privater 33 Meter langer Bootssteg sowie ein etwa 70 Meter langer Tiefwasserliegeplatz für Yachten. Allerdings kommt das Objekt mit einigen Risiken daher – und gemeint sind nicht die für Florida typischen Alligatoren oder die Nähe zum Anwesen von Donald Trump. Laut der Klimarisikobewertung von Realtor.com weist die Immobilie ein „extremes“ Überschwemmungsrisiko auf und erreicht neun von zehn möglichen Punkten. Ungeachtet dessen bleibt der Markt für Luxusimmobilien in den USA stabil. Besonders in Premiumlagen wie Florida oder Kalifornien steigt die Nachfrage nach einzigartigen Objekten. Internationale Käufer, die maximale Privatsphäre suchen, treiben die Preise im Spitzensegment weiter an. Ob dieses Haus tatsächlich zu einem neuen Rekordverkauf führt, bleibt abzuwarten – schrieb BELLEVUE vor Monaten. Hat es offensichtlich nicht, denn aktuell wurde der Kaufpreis um rund 100 Millionen Dollar reduziert! Kostenpunkt jetzt: rund 167 Millionen Euro. Immer noch kein Schnäppchen, sondern weiterhin ein Grund für Schnappatmung. Infos unter www.realtor.com