Foto: Zala Springs Golf Resort

Ungarn gilt nicht gerade als Mekka des Golfsports. Lediglich 18 Plätze finden sich in dem 93.000 Quadratkilometer großen Land. Umgerechnet bedeutet das: ein Golfplatz auf 5.000 Quadratkilometer. Zum Vergleich: In Deutschland kommt ein Platz auf 500 Quadratkilometer. Als bester Course des Binnenstaates gilt die vom US-Amerikaner Robert Trent Jones Jr. designte 18-Loch-Anlage im Zala Springs Resort im Südwesten des Landes. Zala ist der Name des Verwaltungsbezirks, in Ungarn Komitat genannt. Springs steht für die zahlreichen Heilquellen der Region.

Rund zehn Kilometer östlich von Zala Springs entfernt liegt der Kurort Héviz, auch über die Grenzen Ungarns hinweg bekannt durch seinen Heilsee, der ganzjährig zum Baden einlädt und mit seinen viereinhalb Hektar als größter natürlicher und biologisch aktiver Thermalsee der Welt gilt. Schon die Römer wussten vor 2.000 Jahren die Heilkraft der heißen Quellen zu schätzen. Sie brachten auch den Weinbau in die Region.

Noch ein paar Kilometer weiter Richtung Osten beginnt bei Keszthely das Südwestufer des Plattensees. Ungarns „Balaton“ ist mit 590 Quadratkilometern etwas größer als der Bodensee und gilt mit seinen Stränden und Wassersportmöglichkeiten, den Weinlokalen, Clubs und dem Czárdás als echter Besuchermagnet in Osteuropa. Die Lage ist einmalig. Es dürfte keine andere Urlaubsregion und auch keine Golfanlage existieren, die gleich von vier Hauptstädten – Wien, Budapest, Zagreb und Bratislava – in weniger als drei Autostunden zu erreichen ist.

Zurück nach Zala Springs: Schon bei der Auffahrt fällt auf, wie gepflegt die Anlage ist. Acht Greenkeeper sorgen nicht nur für satte Fairways und gepflegte Greens, sondern auch für penibel gestutzte Büsche und unkrautfreie Pflaster.

Die ersten Apartmenthäuser sind fertiggestellt, ebenso das Wellnesscenter und das Clubhaus. Alles in moderner Architektur und in großzügiger Aufteilung. Geplant sind neben weiteren Apartmenthäusern und exklusiven Villen ein Hotel mit Konferenzcenter, eine Healthcare-Klinik sowie eine Shoppingstraße.

Interessant für Investoren dürfte vor allem der Erwerb eines der komplett eingerichteten und ausgestatteten Einzimmer-Apartments mit Full Service sein, die an Golf-Urlauber vermietet werden. Die Preise hierfür beginnen bei 127.000 Euro. Garantiert wird eine Rendite von fünf Prozent auf 15 Jahre. Bei einer Auslastung von 65 und 75 Prozent kann die Rendite sogar noch um ein bzw. zwei Prozent steigen. Im Kaufpreis enthalten sind zwei Wochen jährliche Eigennutzung, freie Mitgliedschaft im Golfclub für die ersten zwei Jahre, Zugang zum Wellnessbereich sowie Rabatte in Restaurant und Pro-Shop.

Eigentümer des Resorts ist Széles Gábor, einer der wohlhabendsten Unternehmer Ungarns. Das Risiko, dass dem Projekt plötzlich die finanziellen Mittel ausgehen, dürfte als überschaubar einzuschätzen sein.

Im Zala Springs Golf Resort ist schon viel entstanden – und das kann sich auch absolut sehen lassen. Dennoch steht das Projekt noch relativ am Anfang. Hier schlummert noch Entwicklungspotential. Wer vor vier Jahren als Erster einstieg, kann heute schon eine Wertsteigerung von rund 20 Prozent verbuchen. Lage, Anlage, Konzept, Qualität, Service und Ausstattung – alles macht einen rundum gelungenen Eindruck. Um das Resort als internationale Golf-Destination noch interessanter zu machen, wäre ein zweiter Golfplatz sinnvoll. Genug Platz gibt es in dieser anmutigen, hügeligen Landschaft westlich vom Balaton.

ZALA SPRINGS GOLF RESORT
liegt westlich des Plattensees in Ungarn. Budapest, Wien, Bratislava und Zagreb sind jeweils innerhalb von circa drei Autostunden erreichbar

EXPOSÉ
Objekt Zala Springs Golf Resort, Ungarn. Apartments mit 1 bis 4 Zimmern, künftig auch Villen Preise ab 127.000 Euro Kontakt Luxury4you-Immobilien, Volker Michl, Tel. +49 821 74 90 96 71, www.luxury4you.eu

Claus-Peter Haller

ist Herausgeber von BELLEVUE.