Die Welt in 80 Tagen - Teil 1
Ein Schicksalsschlag im Reform Club - Vor 100 Jahren eine Utopie, heute längst überholt. Angelehnt an den Literaturklassiker begebe ich mich hier auf eine 80 tägige Reise durch die Immobilienwelt. Buchstäblich
In den ehrwürdigen Hallen des Reform Club zu London, wo das Ticken der Standuhren den unerbittlichen Rhythmus des Empire vorgibt, entzündete sich an einem verregneten Dienstag im Frühjahr 2026 eine Debatte von unerhörter Tragweite. Lord Percival, ein Mann, dessen Vermögen so fest in britischem Kalkstein verwurzelt schien wie die White Cliffs of Dover, behauptete, der moderne Weltbürger sei an seine Scholle gebunden. Ich hingegen hielt dagegen: Die Welt ist im Jahr 2026 ein Mosaik aus Rendite und Freiheit. Ich wettete mein gesamtes Portfolio darauf, in exakt achtzig Tagen die vollkommenen Refugien für den anspruchsvollen Auswanderer zu kartieren. „Achtzig Tage“, rief ich, „um das Gold der Steine zu finden!“
TAG 1 – 2: DAS HERZ DES EMPIRE – GROSSBRITANNIEN
Meine Reise begann im Nebel von London. In den Docklands entdeckte ich die „vertikale Stadt“. Penthouses im 50. Stock werden hier 2026 nicht mehr nach Quadratmetern, sondern nach „Service-Stunden“ bewertet und kosten rund 48.000 Pfund pro Quadratmeter. Doch die wahre Entdeckung war das Umland: In den Cotswolds sind ehemalige herrschaftliche Stallungen zu High-Tech-Residenzen für rund vier Millionen Pfund umgebaut worden. Die Preise stiegen hier in zwei Jahren um 22 Prozent, da die Elite das „Rural-Work- Balance“-Modell perfektioniert hat.
TAG 3–4: DIE KAISERLICHE ELEGANZ – UNGARN
In Budapest stieß ich im „Distrikt V“ auf einen sanierten Prachtbau mit fünf Metern Deckenhöhe für 9.500 Euro pro Quadratmeter. Da die Regierung 2026 neue Anreize für „digitale Investoren“ schuf, erreichen diese Objekte eine Mietrendite von 6,5 Prozent netto. Es ist die perfekte Symbiose aus kaiserlichem Flair und moderner Rendite.
TAG 5 – 6: DAS PARIS DES OSTENS – RUMÄNIEN
In Bukarest wartete im Viertel Primaverii die größte Überraschung unter dem Radar. Luxusvillen werden hier für 6.000 Euro pro Quadratmeter gehandelt, während die lokale Wirtschaft mit vier Prozent pro Jahr schneller wächst als fast überall sonst in Europa. Wer hier kauft, investiert in eine aufstrebende Elite.
TAG 7 – 8: DAS SCHWARZE MEER DER MILLIARDÄRE – BULGARIEN
In Sveti Vlas entdeckte ich Penthouses mit eigenem Jachtliegeplatz für 5.000 Euro pro Quadratmeter. Das Besondere ist die fiskalische Freiheit: Eine pauschale Einkommensteuer von nur zehn Prozent zieht Unternehmer aus ganz Europa an. Die Preise am Jachthafen steigen seit 2024 jährlich um 15 Prozent.
TAG 9 – 10: DER GLANZ DER KYKLADEN – GRIECHENLAND
Nach den Schweizer Bergen suchte ich das Licht. In Griechenland, abseits der touristischen Pfade, entdeckte ich die Insel Antiparos. Hier hat sich 2026 ein diskreter Ultraluxusmarkt etabliert. Villen, die organisch in den Fels gebaut wurden, kosten hier zwischen 12.000 und 18.000 Euro pro Quadratmeter. Das „Golden Visa“ wurde zwar verteuert, doch für Investoren, die über 800.000 Euro in strategische Regionen fließen lassen, bleibt es das Tor nach Europa. Die Nachfrage aus den USA hat die Preise in den letzten 24 Monaten um 20 Prozent nach oben getrieben.
TAG 11 – 12: DIE FESTUNG DER SICHERHEIT – ZÜRICH (SCHWEIZ)
In Zürich ist das Jahr 2026 geprägt von der „Goldenen Konsolidierung“. Im Seefeld oder am Zürichberg liegen die Preise bei 22.000 bis 30.000 Franken pro Quadratmeter. Die Leerstandsquote von unter 0,1 Prozent macht diesen Markt zur uneinnehmbaren Festung. Trotz neuer Vermögenssteuerbewertungen bleibt die Region durch den gesenkten Kantonssteuerfuß ein Primärziel für das globale Kapital.
TAG 13 – 14: DAS MITTELLANDREFUGIUM (SCHWEIZ)
Abseits des Sees, im Mittelland oder in Zug, findet der diskrete Auswanderer Raum. In Zug kosten Luxusobjekte über 17.000 Franken pro Quadratmeter. Ein strategischer Vorteil 2026: Die erhöhte Altersentwertung von 40 Prozent macht sanierungsbedürftige Villen in Top-Lagen aktuell besonders attraktiv. Ein Refigium, das mir eine genauere Betrachtung wert war. Genaue Einblicke erhalten Sie ab Seite 114 in diesem Heft.
TAG 15 – 16: DIE RIVIERA DER KONTRASTE – MONTENEGRO
Nur ein kurzer Flug nach Norden. In Tivat, im Jachthafen von Porto Montenegro, fand ich das „Monaco der Adria“. Neubau-Apartments in der Boka Place Residenz werden für 7.000 bis 9.500 Euro pro Quadratmeter gehandelt. Montenegro ist 2026 der „Steuer-Safe“ des Balkans mit einer Flat Tax von neun Prozent auf Unternehmensgewinne und Einkommen. Ein idealer Ort für Auswanderer, die europäisches Flair bei fast karibischen Steuersätzen suchen.
TAG 17 – 18: DIE PFORTE ZUM ORIENT – BODRUM (TÜRKEI)
In Bodrum, genauer gesagt in Yalikavak, sah ich Villen, die eher an Raumschiffe aus Glas und Naturstein erinnerten. Trotz der Währungsturbulenzen bleibt der Luxusmarkt stabil, da er in Euro oder Dollar bepreist wird. Spitzenobjekte kosten rund 15.000 Euro pro Quadratmeter. Die Jachthäfen sind 2026 zu 100 Prozent belegt. Wer hier eine Immobilie besitzt, sichert sich einen der begehrtesten Ankerplätze der Welt.
TAG 19 – 20: DAS KAUKASISCHE WUNDER – BATUMI (GEORGIEN)
Ein gewagter Sprung nach Batumi. Hier fand ich das „Las Vegas am Schwarzen Meer“. Es ist der günstigste Luxusmarkt meiner Reise: 2.500 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter für Highend-Apartments in der ersten Reihe. Außerdem: Keine Grundsteuer, eine einfache Registrierung in 15 Minuten und eine liberale Visapolitik machen es zum Paradies für Krypto-Nomaden.
TAG 17 – 18: DIE PFORTE ZUM ORIENT – BODRUM (TÜRKEI)
In Bodrum, genauer gesagt in Yalikavak, sah ich Villen, die eher an Raumschiffe aus Glas und Naturstein erinnerten. Trotz der Währungsturbulenzen bleibt der Luxusmarkt stabil, da er in Euro oder Dollar bepreist wird. Spitzenobjekte kosten rund 15.000 Euro pro Quadratmeter. Die Jachthäfen sind 2026 zu 100 Prozent belegt. Wer hier eine Immobilie besitzt, sichert sich einen der begehrtesten Ankerplätze der Welt.
TAG 19 – 20: DAS KAUKASISCHE WUNDER – BATUMI (GEORGIEN)
Ein gewagter Sprung nach Batumi. Hier fand ich das „Las Vegas am Schwarzen Meer“. Es ist der günstigste Luxusmarkt meiner Reise: 2.500 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter für Highend-Apartments in der ersten Reihe. Außerdem: Keine Grundsteuer, eine einfache Registrierung in 15 Minuten und eine liberale Visapolitik machen es zum Paradies für Krypto-Nomaden.
TAG 21 – 22: UNBERECHENBARE STADT DER ZUKUNFT – DUBAI (VAE)
In Dubai besichtigte ich die neue Palm Jebel Ali. Luxusvillen starten bei 8.000 Euro pro Quadratmeter, Penthouses in der Business Bay bei 12.000 Euro. Wie es weitergeht? Nicht wirklich abzusehen. Denn nach meiner Rückkehr, aber noch während ich meine Notizen zu diesem Reisebericht zusammenfasse, bricht in unmittelbarer Nähe, im Iran, ein Krieg aus. Wie sehr die damit entstandene Verunsicherung der Menschen und des Immobilienmarktes noch lange nachwirken, wage ich nicht zu prognostizieren. Aktuell wird mir von Freunden vor Ort von stark nachgebenden Preisen berichtet, für die sich im Moment dennoch so gut wie keine Käufer finden.
TAG 23 – 24: DAS GRÜNE HERZ AFRIKAS – KENIA (LAMU)
Ein echter Exot auf meiner Liste. Auf der Insel Lamu fand ich restaurierte Swahili- Paläste. Solch ein historisches Haus kostet etwa 1,5 Millionen Euro. Warum? Es ist der ultimative „Off-the-Grid“-Luxus für Intellektuelle und Künstler. Die Wertsteigerung liegt hier nicht in der Masse, sondern in der absoluten Einzigartigkeit des kulturellen Erbes.
TAG 25 – 26: DIE PERLE DES INDISCHEN OZEANS – MAURITIUS
Mauritius ist 2026 das steuerliche Rückgrat für Afrika-Investitionen. Im Rahmen des Integrated Resort Scheme (IRS) kosten Luxusvillen ab 6.500 Euro pro Quadratmeter. Mit dem Erwerb erhalten Käufer automatisch das Daueraufenthaltsrecht. Die Steuerlast ist auf 15 Prozent begrenzt, zudem gibt es keine Erbschaftssteuer.
TAG 27 – 28: DER ASIATISCHE TIGER – DA NANG (VIETNAM)
In Da Nang kosten Strandvillen etwa 3,5 Millionen Dollar. Die Dynamik wird durch die industrielle Ansiedlung von Tech-Giganten befeuert, die ihre Führungskräfte in diese Luxus-Enklaven schicken.
TAG 29 – 30: DER TIGER AM MEKONG – VIETNAM, 2. TEIL
In Ho-Chi-Minh-Stadt begegnete mir eine Dynamik, die mich schwindeln ließ. Auf der Halbinsel „Thu Thiem“ sind Luxus- Apartments bereits ab 14.000 Dollar pro Quadratmeter zu haben. In Da Nang fand ich, wie bereits im Logbuch erwähnt, Strandvillen von Pritzker-Preisträgern für 3,5 Millionen Dollar. Da Vietnam 2026 das „Foreigner Ownership Law“ weiter lockerte, sind Erstbezugs-Objekte oft innerhalb von 48 Stunden ausverkauft.
TAG 37 – 38: DAS LABOR DER MODERNE – SINGAPUR
Singapur ist 2026 die teuerste Pflasterung der Welt. In den Sentosa Cove-Villen zahlt man 35.000 Euro pro Quadratmeter. Ein Markt nur für die absolute Weltelite. Trotz 60 Prozent Stempelsteuer für Ausländer bleibt die Nachfrage wegen der unerreichten politischen Stabilität stabil.
TAG 39 – 40: DAS LAND DES LÄCHELNS – KOH SAMUI (THAILAND)
Auf Samui entdeckte ich Villen, die vollständig in den Dschungel integriert sind – für 5.000 Euro pro Quadratmeter. Ein „Digitaler Burnout-Rückzug“. Immobilien mit integrierten Detox-Zentren sind der Renner des Jahres 2026.
BEL 03/26