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Im vergangenen Jahr erwarben ausländische Käufer nahezu 100.000 Bestandsimmobilien in Spanien – offensichtlich ein Rekord für nicht-spanische Erwerber. Im Fokus waren vor allem Ferienimmobilien | FOTO: AdobeStock/josehi

Spanien

Die Zeiten des Ferienimmobilienbooms in Spanien sind vorbei? Im Gegenteil: Das vergangene Jahr zeichnet, nach Angaben der spanischen Grundbuchämter, ein anderes Bild. Insgesamt 705.000 Immobilien wechselten 2025 in ganz Spanien den Besitzer. Damit wurde der Vorjahreswert um rund 10,4 Prozent überschritten und erreichte den Höchstwert seit 2008. Gut 556.000 Immobilien waren Bestandsobjekte, etwas über 149.000 Neubauten. Auffällig ist die Zahl der ausländischen Käufer: Sie machten mit 97.300 Immobilien einen Anteil von 13,8 Prozent aus. Hierbei waren Briten und Deutsche die größte Käufergruppe, gefolgt von Niederländern, Marokkanern und Franzosen. Im Fokus der Käufer standen große Immobilienmärkte wie Andalusien, die Region Valencia, Katalonien und Madrid. Sie machten 2025 rund 65 Prozent der gesamten Transaktionen aus. Verstärktes Käuferwachstum wurde in kleineren Regionen wie Galicien, La Rioja, Navarra und Kastilien-La Mancha registriert. 

Die autonomen Regionen mit dem höchsten Anteil an Käufen durch Ausländer im vierten Quartal waren die Balearen (32,8 Prozent), die Region Valencia (29,6), die Kanarischen Inseln (24,5), die Region Murcia (22,8), Katalonien (16,5) und Andalusien (14). In der Provinz Alicante machten nichtspanische Käufer mit 45,7 Prozent fast die Hälfte aller Transaktionen aus.