Filmhaus erfolgreich versteigert
Im vierten Anlauf bekam „The Rocky Oaks Estate“ bei einer Auktion einen neuen Besitzer. Das Anwesen in Malibu, Kalifornien, wurde seit 2012 immer wieder mal angeboten. Wem es bekannt vorkommt – es handelt sich um das Haus mit den Goldbarren im Keller aus dem dritten Hangover-Film
Malibu/USA
Schon als im Jahr 2013 der dritte Teil der „Hangover“-Filmreihe dort gedreht wurde, stand „The Rocky Oak Estate“ zum Verkauf. Damals noch für den stattlichen Preis von rund 36,74 Millionen Euro. Das insgesamt etwa 38 Hektar große Anwesen hat mit seinem Panorama-Infinitypool und der mediterranen Natursteinbauweise einen hohen Wiedererkennungswert. Kein Wunder, dass auch noch andere Film- und TV-Aufnahmen dort stattfanden – hoch über den Weinhügeln der Region. Auf fünf Hektar des Anwesens wurde von der Besitzerfamilie die Malibu Rocky Oaks Estate Vineyards betrieben – mit insgesamt zehn Rebsorten. Im Jahr 2022 bot man die Liegenschaft erneut an – diesmal sogar für rund 42,3 Millionen Euro. Leider ein weiteres Mal erfolglos. Im vergangenen Herbst wurde es einem Mindestpreis von knapp unter 18 Millionen Euro zur Versteigerung ausgeschrieben. Offenbar war auch dieser Preis zu ambitioniert, denn Gebote gab es keine. Bei einem weiteren Auktionstermin in diesem Frühjahr – durchgeführt durch Paramount Realty USA – erhielt ein Bieter den Zuschlag, der bereit war, rund 3,50 Euro mehr als das Mindestgebot zu bezahlen. Für ca. 11,1 Millionen Euro wechselte die Immobilie diesmal den Besitzer. Wer weiß, ob dieser nicht noch Reste des Schatzes aus Hangover 3 in seinem Keller findet …