10 Trends - Wohnen in der Stadt

Wohnen in der Stadt wird höher, dichter und flexibler. In den City-Wohnlagen werden die Stadtbewohner ihre Lebensgewohnheiten umstellen müssen - insbesondere in den größeren Metropolen unseres Planeten. Von Dachgärten bis Revitalisierung: diese 10 Top-Trends werden die Städte von morgen prägen. Ein Gastbeitrag unseres Partner-Portals Wohnglück.de.

Wohnen am Wasser auf Floating Homes am Victoriakai-Ufer am Berliner Bogen in Hamburg

Floating Home-"Reihenhaussiedlung" am Victoriakai-Ufer am Berliner Bogen in Hamburg. Die modernen "Hausboote" haben 120 Quadratmeter Wohnfläche und eine Dachterrasse. (Foto: ullstein bild/Sylent Press)

Über die Hälfte der Weltbevölkerung lebt zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit in Städten, auf der ganzen Welt ziehen immer mehr Menschen vom Land in die Stadt. Dieser Trend gilt auch für Deutschland. Die "Lebens- und Wohnform" Stadt wächst unaufhörlich. Da der Platz jedoch begrenzt ist, müssen neue Lösungen für urbane Wohnkonzepte gefunden werden.

Wohntrend 1: Aus Dächer werden Gärten

Wenn Grundstückspreise dramatisch steigen, in vielen Städten sogar Kleingartenkolonien großflächiger Bebauung weichen müssen oder man keinen eigenen Garten besitzt, müssen Alternativen gefunden werden. Im Laufe der vergangenen Jahre hat Wohnglück bereits einige davon vorgestellt (von den "Veranda Junkies" bis zum "Green Gym"), doch in der Zwischenzeit machen immer mehr Hausbesitzer aus der Not eine Tugend und widmen ihre Hausdächer zu Dachgärten um. Und auch die Städte selbst gehen das Problem an: Als erste deutsche Großstadt hat Hamburg eine umfassende Gründachstrategie gestartet. Mindestens 70 Prozent der geeigneten Dächer sollen begrünt werden, egal, ob es sich um Neubauten oder Bestandsobjekte handelt.

Wohntrend 2: Wohnungen werden kleiner, Grundrisse flexibler

Bei Immobilien gibt es in der Regel drei zentrale Eckpunkte: die Lage, das Objekt und das Geld. Auf die beiden ersten Punkte können sich zukünftige Immobilienbesitzer einstellen, doch bei dem, was man sich leisten kann, ist der Spielraum begrenzt. Aus diesem Grund suchen viele Käufer nach kleineren, bezahlbaren Wohnungen oder Häusern mit intelligenten, flexiblen Grundrissen, die man ohne größere Umbauten geänderten Lebenssituationen anpassen oder – im Falle eines Hauses – auch modular erweitern kann.

Microloft: ein Interieurdesignkonzept einer Kleinstwohnung von Adrian Iancu. Wohnen & Schlafen auf zwei Ebenen und auf engstem Raum.

Microloft: ein Interieurdesignkonzept einer Kleinstwohnung von Adrian Iancu. Wohnen der Zukunft in der Stadt bedeutet vor allem eine konsequente Raumnutzung. (Foto: Adrian Iancu)

Wohntrend 3: Städte wachsen in die Höhe

Viele denken bei Hochhäusern an anonyme, seelenlose Eingangsbereiche mit dunklen Fluren und unattraktiven Fahrstühlen – die Wolkenkratzer-Bausünden der 60er- und 70er-Jahre. Doch die Wohntürme der Neuzeit sind nicht nur eine Antwort auf die steigenden Grundstückspreise, sie bringen auch neue Facetten des Wohnens in die Städte. Hier gibt es freundliche Lounge-Eingangsbereiche und oft Gemeinschaftsflächen wie zum Beispiel Dachgärten.

Die Wohntrends Nummer 4 bis 10 für die Städte der Zukunft...

...lesen Sie kostenfrei auf unserem Partner-Portal Wohnglück.de, Deutschlands neuer Adresse für die Themenfelder Bauen, Wohnen & Leben. Bei den weiteren sieben Trends geht es u.a. um:

  • Ex-Gewerbestandorte
  • City-Revitalisierung
  • Mietpreisbremse und andere Gesetze
  • Wohin mit den Autos?

Autor: Sven Heinen


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