Das größte Ferienimmobilienprojekt der Schweiz

Andermatt Swiss Alps Resort – Besuch auf einer sanften, schweizer Großbaustelle
Mit der Eröffnung des Hotels ”The Chedi” tritt das größte Ferienimmobilienprojekt der Schweiz in die aktive Vermarktung ein
Kapstadt, Belize, Sey­chel­­len … und Andermatt! Man kann sich vorstellen, wie sie sich gefreut haben in den Schweizer Bergen: Andermatt unter den „52 places to go“ der New York Times, einer Hitliste ultimativer Reisetipps für das fol­­gende Jahr, die immer Ende Dezember ­erscheint. Und auf der steht nun dieses unscheinbare 1.300-Ein­­woh­ner-Dorf, 1.447 Me­ter über dem Mee­r ge­­legen? Es steht dort aus einem einzigen, auch von der New York Times so benannten Grund – namens „The Chedi“. Kurz vor Weih­­­nachten wurde das Hotel dieses Namens (der auf Balinesisch „Tempel“ bedeutet) eröffnet. Und die PR-Wir­­kung, die man sich davon erhoffte, hat also schon mal funk­­tio­niert. Denn wer sich auskennt in der Welt des Luxusreisens, der weiß, dass man von einem „Chedi“ das Allerbeste erwarten darf. Nur in Asien, von Oman über Vietnam bis Bali, gibt es bisher Hotels dieser Marke – und nun das erste in Europa, ausgerechnet in Ander­matt. Ein Ort mit zwar schönen Ski- und Wandermöglichkeiten, zudem ideal gelegen auf halber Strecke zwischen Zürich und Mailand – jedoch den meis­­­ten (männlichen) Schwei­­zern bis dato in eher misslicher Erinnerung: Am über Jahrzehnte größten „Waffenplatz“ des Landes hat manch einer von ihnen seinen Militärdienst geleistet.
  • Alpenidyll: das 1.300-Seelen-Dorf Andermatt im Kanton Uri als Standort des Tourismusprojektes Quelle: Andermatt Swiss Alps AG
    Andermatt Swiss Alps Resort
  • Integriertes Resort: Optische Anpassung ans Dorfbild. Im Bild „The Chedi” bei Nacht Quelle: Andermatt Swiss Alps AG
    Andermatt Swiss Alps Resort
  • Integriertes Resort: Topniveau sollen die Sportanlagen bieten – das Skigebiet in der Nähe der Rheinquelle Quelle: Andermatt Swiss Alps AG
    Andermatt Swiss Alps Resort
  • Integriertes Resort: Topniveau sollen die Sportanlagen bieten – der Golfplatz von Kurt Rossknecht Quelle: Andermatt Swiss Alps AG
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  • Die ganze Bandbreite: Ultraluxuriös sind die Residenzen, die man im „Chedi” kaufen kann. Hier eine Muster-Suite Quelle: Andermatt Swiss Alps AG
    Andermatt Swiss Alps Resort
  • Die ganze Bandbreite: Für kleineres Geld wird man im Hotel „Radisson Blu” übernachten Quelle: Andermatt Swiss Alps AG
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  • Die ganze Bandbreite: Für kleineres Geld wird man in den sechs Apartmenthäusern (Bild: Haus „Hirsch”) kaufen können Quelle: Andermatt Swiss Alps AG
    Andermatt Swiss Alps Resort
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Tempi passati. Weil auch die Schweiz,  ih­rer Feindbilder verlustig gegangen, abge­rüstet hat. Und Andermatt vor die Frage stellte: Was tun, nachdem das Militär abgezogen ist? Die Antwort war eine Vision, die buchstäblich vom Himmel kam: Im ­Februar 2005 war das, als „der Pharao“, wie Die Welt ihn später nennen sollte, das Tal vom Hubschrauber aus betrachtete – und den Plan fasste, Andermatt neu zu erfinden. Mit ­einem funkelnden Resort, bestehend aus Villen, Hotels, Apartmenthäusern, Golf­­­platz und Ski-Arena. Und vor allem mit dem festen Vorhaben, das bestehende Dorf nicht zu ersetzen, sondern einzubeziehen. Denn anders als am Roten Meer, wo Samih Sawiris, wie der milliardenschwe­re Mann aus Ägypten heißt, so bekannnte Anlagen wie „El Gouna“ im Nichts der Wüste erbaut hatte, wollte er hier Bestehendes organisch ergänzen. Und deshalb steht das „Chedi“ mit seinen gerade mal 104 Zimmern (deren Preise bei 650 Franken pro Nacht beginnen und bei 8.000 enden …) auch nicht in einer umzäunten Enklave, sondern mitten im Dorf. In einer Architektur, die fein ist, aber nicht protzt: Die Holzgitteroptik der Fassaden – der Komplex be­­steht aus neun Gebäuden – ergänzt die alte Dorfsilhouette; übertrumpfen soll sie sie nicht.

Das also ist der Geist, der hinter dem Megaprojekt „Andermatt Swiss Alps“ steht, dessen glanzvollen Auftakt die Eröfffnung des „Chedi“ markiert. Ein „integriertes Resort“ ist hier im Werden begriffen, bei dessen Planung die lokale Bevölkerung ebenso miteinbezogen wurde (und wird) wie auch die Politik: Nach anfänglicher Skepsis genehmigte die Schweizer Regierung das in der Summe zwei Milliarden Franken schwere und auf rund zehn Jahre Bauzeit angelegte Projekt als Ganzes, ohne eine Möglichkeit des Rückzugs. Zentral dabei: Das Resort ist von der „Lex Koller“ befreit, die den Kauf von Immobilien durch Ausländer stark beschränkt. Hier dürfen sie unbegrenzt kaufen. Auch vor dem Hintergrund der immer wieder hitzig geführten Diskussion um die „kalten Betten“ in den  Schwei­­zer Ferienregionen ist dies ein Vorteil, dessen zentrale Bedeutung für Investoren auf der Hand liegen dürfte.
Vier große Projektblöcke umfasst das Vorhaben: Phase 1 ist das Leuchtturmprojekt „The Chedi“ – das übrigens am Platz eines „Grand Hotels Bellevue“ steht, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den führenden Häusern der Schweiz zählte: Bevor das Militär kam, war Andermatt schon einmal eine touristische Destination von Rang. Bei Phase 2 geht es im Kern um Sport und Wellness: Bereits in diesem Jahr ent­­steht auf ehemaligem Militärland jenseits der Bahntrasse ein hoch modernes Hal­­­­len­bad, das auch der Andermatter Bevölke­rung ­zu­­­gänglich sein wird. 

Phase 3 schließlich ist das eigentliche Im­mobilienprojekt: ein Resort mit insgesamt 500 Wohnungen in Apartmenthäusern (35 Wohnungen sind bereits fertiggestellt), 25 Luxusvillen (zu Kaufpreisen wohl ab zehn Millionen Franken aufwärts) sowie fünf weiteren Hotels, wovon das erste, ein „Radisson Blu“, ebenfalls 2014 gebaut werden wird. Der architektonische Clou an die­­sem Projektteil: Die ganze Anlage wird auf einem Sockel er­baut, der völlig autofrei ist; alle Zuwegungen für Fahrzeuge und alle Garagen liegen unterirdisch. Und schließlich die sportliche Phase 4: ein 18-Loch-Golfplatz von Kurt Rossknecht unten im Tal (Gäste des „Chedi“ dürfen ihn bereits bespielen) und in den Bergen darüber eine mit viel Aufwand modernisierte Ski-Arena: Wenn alle Lifte gebaut sind, bildet sie eine Einheit mit dem benachbarten Skigebiet Sedrun – und soll eine der besten der Alpen werden. So jedenfalls sagt es der pro­­mi­nente „Botschafter“ des Projekts in Sachen Wintersport: Bernhard Russi, Abfahrts-Olym­pia­sieger von Sapporo und Weltmeister in den 1970ern, ist gebür­tiger Andermatter – und Direktoriumsmit­glied in der Andermatt Swiss Alps AG.

Dem charismatischen Sportler zu begeg­nen, wenn man in Andermatt zu Gast ist, ist nicht schwer: Er mischt sich gern, so haben wir es erlebt, unter die Gäste im Hotel. Wie auch die anderen Bosse des Pro­jekts: der Bayer Robert Fellermeier etwa, Managing Director der AG, hockt sich schon mal im Pulli zu seinen Gästen beim japanischen Degustati­ons­­me­nü im „Chedi“ – und erzählt von Sawiris, seinem Chef, als wär’s jemand von nebenan. Tatsächlich hat der ägyptische Tycoon, dessen Baufirma Oras­com immerhin zu den größten der ara­bi­schen Welt gehört, es offenbar geschafft, jene Atmosphäre der Nähe zu schaffen, die für die Idee vom „integrierten Resort“ eine Grundvoraussetzung ist. So viel also zum „Pharao“: Er hat in Ber­­lin studiert, spricht fließend Deutsch – und dem Vernehmen nach inzwischen auch ein paar Brocken Schwyzerdütsch.
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