Zweitwohnsitze an der Algarve

Um fast sieben Prozent sind die Preise für Spitzenimmobilien an der Algarve im Laufe des letzten Jahren gestiegen.

Steigende Nachfrage, steigende Preise an der Algarve (Quelle: Fotolia)

In unserem Marktbericht haben wir bereits beschrieben: Die Algarve ist wieder im Kommen, im Aufschwung. Nach Jahren der Krise steigt die Nachfrage im Süden Portugals nach Immobilien wieder, der Markt verändert sich positiv. Briten und Deutsche sind wieder da, Investoren aus Frankreich, Skandinavien, China, Russland und Südafrika kommen, nicht zuletzt aufgrund des Golden-Visa-Programms, als Investoren hinzu.

Gute Gründe für Zweitwohnsitze im Süden Portugals

Die Preise auf dem Zweitwohnsitzmarkt an der Algarve stiegen – zum ersten Mal seit 2008. Und zwar sind die Preise für Spitzenimmobilien im Laufe des letzten Jahres sogar um 6,9 Prozent gestiegen. Nach Angaben der internationalen Immobilienberatung Knight Frank hat das Transaktionsvolumen im gleichen Zeitraum um 32 Prozent zugenommen. Grund für den Anstieg seien realistische Preise, günstige Finanzierungsmöglichkeiten, hohe Investitionen in die Infrastruktur und Steuererleichterungen. Rentnern aus anderen EU-Staaten bietet Portugal beispielsweise Steueranreize im Fall einer Umsiedlung. Für Deutsche kann zum Beispiel die in Deutschland ausgezahlte Rente gänzlich steuerfrei bleiben.

Aber auch die lange Saison an der Algarve macht den Süden Portugals für Käufer interessant. Wer seine Immobilien in der Zeit, in der er sie nicht selbst nutzt, vermieten möchte, trifft auf Nachfrage von Ostern bis Ende Oktober.

Gerade die Algarve ist ein beliebter Ort für Zweitwohnsitze, weil die Saison (anders als in der Lissbon-Region) von dem langen Sommer profitiert