Insgesamt sind die Kaufpreise für Eigentumswohnungen mit mittlerem Wohnwert im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent gestiegen, wie aus dem Wohn-Preisspiegel 2014/2015 des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) hervorgeht.
Die Kaufpreise von Wohneigentum hängen dabei stark von dem Wohnwert und der Städtekategorie ab. Während sich in Städten mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern ein schwacher Preisanstieg abzeichnete, stiegen die Preise für Bestandswohnungen  in den Großstädten ab 500.000 Einwohner um knapp 9,3 Prozent auf einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 1.689 Euro.
Spitzenreiter mit dem stärksten Preisanstieg bleibt München. In der bayrischen Landeshauptstadt zahlen Bewohner 3.600 Euro pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung mittleren Wohnwerts – rund 10,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Auf Platz zwei liegt Stuttgart. In der Schwabenmetropole zahlen Bewohner 2.245 Euro pro Quadratmeter, die Kaufpreise haben im Vergleich zum Vorjahr um 9,8 Prozent zugelegt. In Hamburg liegt der Quadratmeterpreis bei 2.100 Euro. Der Preis ist hier nochmals um 10,5 Prozent gestiegen. Zwar liegen die Kaufpreise für Wohneigentum in Berlin mit 1.750 Euro pro Quadratmeter noch nicht unter den Top-Drei, sie verzeichneten aber einen Anstieg von 12,9 Prozent.

Gründe für den Anstieg der Kaufpreise

Gerade in den Großstädten spiegeln die Preise für bestehende Eigentumswohnungen das Bevölkerungswachstum wider. Auch das derzeit niedrige Zinsniveau für Eigentumswohnungen spielt eine Rolle für die Aufwärtsbewegung  der Kaufpreise für Eigentumswohnungen, wie der Vizepräsident des IVD, Jürgen Michael Schick, erklärt.
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