Weltweites Ranking: Büromieten in Hochhäusern

Hongkong bleibt in punkto Mieten für Büroflächen in Wolkenkratzern weiterhin Spitzenreiter, in London sind die Mieten am stärksten gestiegen
30 Stockwerke und darüber hinaus: In vielen Metropolen dieser Welt bestimmen Wolkenkratzer das Bild der Stadt, die Skyline – insbesondere in Asien und Amerika. Die Hochhäuser in Hongkong, New York, Tokio oder Shanghai sind Sitz internationaler Firmen und lokaler Unternehmen. Und da nicht nur Wohn- sondern auch Arbeitsraum in den meisten global bedeutenden Großstädten begrenzt ist, sind auch die Büromieten in diesen Metropolen alles andere als günstig.

Spitzenreiter des Rankings für die Büromieten in Hochhäusern ist weiterhin Hongkong, wo die Mieten im zweiten Halbjahr 2015 bei 263 US-Dollar pro Quadratfuß und Jahr lagen. Weiter abgeschlagen mit einem Quadratfußpreis von 155 US-Dollar pro Jahr liegt New York, gefolgt von Tokio mit 128,75 US-Dollar Miete, dicht gefolgt von London, wo die Miete 126 US-Dollar pro Quadratfuß und Jahr kostet. Und obwohl die britische Hauptstadt „nur“ Platz vier im Wolkenkratzerindex der Immobilienberatung Knight Frank belegt, lohnt sich ein genauerer Blick nach London.
Büromieten Wolkenkratzer weltweit
Top-Büromieten in Wolkenkratzern Quelle: Knight Frank

Büromieten steigen in London am stärksten

In keiner anderen global bedeutenden Stadt nämlich sind die Mieten für Büroflächen in Hochhäusern im zweiten Halbjahr 2015 so stark gestiegen wie in der britischen Hauptstadt - nämlich um 9,7 Prozent. Schon im ersten Halbjahr 2015 führte London das Ranking an. Und auch in Zukunft sollen die Mieten in den Wolkenkratzern weiter steigen, so die Experten bei Knight Frank.

Die Mietpreise sind auch in anderen Metropolen angestiegen – allerdings nicht so extrem wie in London: in San Francisco um 4,8 Prozent und in Hongkong und Mumbai um jeweils 3 Prozent. Städte wie New York, Tokio, Sydney oder Los Angeles verzeichneten mit Anstiegen um die 1,5 Prozent ein moderates Mietwachstum für Büroflächen.

Gesunken sind die Mieten um 4,8 Prozent in Singapur, wo ein Überangebot an Büroflächen und das sinkende Vertrauen der Nutzung aufgrund der konjunkturellen Abschwächung in China Gründe für den Preisabfall seien. Auch in Frankfurt (Platz 14), der einzig deutschen Stadt in den Top 20, fielen die Mieten um -1,2 Prozent im Vergleich zum voran gegangenen Halbjahr.