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Vor dem Hintergrund der unsicheren Weltwirtschaftslage erleben Immobilien als Geldanlage gerade einen wahren Boom. Wird eine Immobilie obendrein als Ferienobjekt vermietet, sind neben der reinen Wertanlage zusätzliche Einnahmen möglich, die beispielsweise auch gerne genutzt werden, um einen dafür aufgenommenen Kredit abzubezahlen.

Wie erfolgreich Ferienhäuser oder -wohnungen jedoch vermietet werden, hängt maßgeblich von der Ausstattung ab. Und: Je höherwertiger die Einrichtung ist, umso höhere Preise können zugleich für das Feriendomizil veranschlagt werden. Methoden des Homestagings sind dabei ein recht guter Leitfaden, um Kunden für ein Ferienobjekt zu begeistern. Denn die professionelle Präsentation fördert nicht nur den Verkauf einer Immobilie. Vielmehr trägt die gekonnte Raumgestaltung und -inszenierung auch zu einer höheren Nachfrage auf Online-Marktplätzen für Ferienunterkünfte bei. Dazu können eigens Profi-Homestager gebucht werden. Vieles ist allerdings auch in Eigenregie recht einfach umsetzbar.

Attraktivität bis ins kleinste Detail

Mit minderwertigen Möbeln vom Flohmarkt oder gar einer altbackenen Einrichtung lassen sich heutzutage kaum noch Kunden gewinnen – auch dann nicht, wenn deren Reisebudget nicht so üppig ausfällt. Moderne und vor allem funktionsfähige Möbel sind elementar für die Grundausstattung. Dabei ist zu beachten, dass ein Raum nicht mit Inventar überfrachtet wird, gleichwohl klar strukturiert ist, aber auch nicht zu spartanisch und kahl daherkommt.

Um die oftmals unterkühlte Wohnatmosphäre eines typischen „Fremdenzimmers“ zu vermeiden, ist gerade der Blick auf Details gefragt. Geschmackvoll platzierte Deko-Kissen, Plaids, dezente Wandbilder, Tapetenbordüren oder ein langfloriger Teppich wirken einladend und schaffen schnell ein Wohlfühl-Ambiente. Für ein weiteres Plus an Wohnlichkeit sorgen zudem gepflegte Pflanzen-Arrangements.

Auch das Farbkonzept sollte stimmig sein

Es mag zwar Ferienwohnungen geben, die ein schrilles Motto-Konzept verfolgen – wie beispielsweise nach historischem Vorbild eingerichtete Gästezimmer. Das Gros der Kunden mag es jedoch weniger experimentell und bevorzugt eine freundliche, moderne Umgebung mit dezenteren Farben. Allgemein stilsicher sind Farbgebungen in Beige, Weiß und abgestuften Grautönen, in denen bestenfalls mit einzelnen Deko-Elementen ein bunterer Akzent gesetzt werden kann.

Hochwertige Fenstergestaltung mit Plissees, Rollos & Co.

Einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Gesamterscheinung eines Feriendomizils hat die Fensterausstattung. Wenn ein Fensterbehang nicht passgerecht ist oder – schlimmer noch – der Bedienmechanismus einer Jalousie altersbedingt hakt, schmälert das den Wert der Ferienwohnung beträchtlich – ein Manko, dass in Bewertungsportalen schnell zu negativen Kommentaren führt.
Ob weich fallende Vorhangschals, luftige Doppelrollos oder Holzjalousien: Die Auswahl an ansprechenden Fensterdekorationen ist riesig. Besonders beliebt in Ferienwohnungen sind Plissees mit Faltenoptik, da sie als Sonnen- und Sichtschutz nach Bedarf frei am Fenster verschoben werden können. Mit einhängbaren Klemmfix-Plissees erfolgt die Montage besonders schnell und simpel. Plissees mit Klemmhalter bieten auch den Vorteil, dass bei einem möglichen späteren Verkauf der Immobilie die Fenster unversehrt bleiben und die Bohrlöcher nicht erst umständlich und kostspielig repariert werden müssen.

Optimale Lichtverhältnisse schaffen

Die Beleuchtung sollte den Feriengästen grundsätzlich die Möglichkeit bieten, abends zum Beispiel beim Lesen über eine ausreichend helle Lichtquelle zu verfügen. Für stimmungsvolles Flair sorgen zusätzlich dimmbare Leuchtelemente, mit denen zum Beispiel Wände angeleuchtet werden. Effektvoll wirken beispielsweise darüber hinaus auch Wandbilder, die von hinten illuminiert werden.

Jede zusätzliche Komfortleistung steigert den Wert

Ein weiterer Schritt, der über das klassische Homestaging hinausgeht, betrifft das allgemeine Komfortangebot. Ein großer TV-Bildschirm mit gemütlicher Sofa-Récamière und eine stilvoll eingerichtete Küche mit hochwertigem Kaffee-Automat wirkt deutlich attraktiver auf potenzielle Kunden als ein Miniatur-Fernseher oder ein studentisch eingerichteter Küchenbereich mit Instant-Kaffee und Billig-Teekocher. Geradezu selbstverständlich bei der Grundausstattung sind heutzutage stabile Kleiderbügel im Kleiderschrank, ein größerer Föhn namhafter Markenherkunft, eine vollständige Küchenausstattung und vor allem ein einheitlich gestaltetes Küchengeschirr.

Auch der Außenbereich spielt eine Rolle!

Im Grunde genommen sollte schon vor dem Erwerb einer Immobilie unbedingt darauf geachtet werden, dass es im äußeren Umfeld ebenfalls sauber und ordentlich ist. Selbst die luxuriöseste Innenausstattung kann eine unansehnliche Gebäudefassade oder überfüllte Mülltonne als ersten Blickfang auf das Ferienobjekt nicht wettmachen. Je mehr Kritikpunkte potenzielle Gäste finden, umso mehr Spielräume bieten sich darüber hinaus auch, den Preis runterzuhandeln. Befindet sich eine kleine Grünanlage vor der Tür, sollte unter anderem der Rasen gemäht und der Gehweg tipp-topp gefegt sein.

Das perfekte Online-Profil: Die Außendarstellung in Internetportalen

Das i-Tüpfelchen jeder Vermarktung ist eine perfekte Außendarstellung für die Kundengewinnung. Den allerersten Eindruck erhalten Interessenten über die im Online-Angebot eingestellten Fotos. Deren Qualität entscheidet schon in Sekunden-Bruchteilen darüber, ob die Seitenbesucher länger auf dem Ferienwohnungsprofil verweilen werden oder direkt zum visuell ansprechenderen Konkurrenz-Angebot weiterklicken. Eine zentrale Bedeutung kommt dabei den Badezimmer-Fotos zu. Denn hier lässt sich für Außenstehende besonders rasch erkennen, wie es tatsächlich um die Hygiene und Ausstattung in der Urlaubswohnung bestellt ist.

Wichtig ist, dass das Feriendomizil beim Fotografieren gut ausgeleuchtet ist. Im Zweifelsfall sollte ein Berufsfotograf beauftragt werden, um das Ferienheim optimal in Szene zu setzen.
Lohnenswert ist es zudem, jeglichen Komfort besonders herauszustellen, wie beispielsweise kostenfreie Parkplätze oder eine Waschmaschine. Darüber hinaus sollte das Angebotsprofil vorab die wichtigsten Kundenfragen beantworten, wie beispielsweise die Verfügbarkeit eines W-Lan-Netzes, Verkehrsanbindungen oder interessante Sehenswürdigkeiten vor Ort.

In einer globalisierten Welt ist es außerdem wichtig, das Profil auf Deutsch und Englisch zu verfassen. Das gilt keineswegs nur für Ferienwohnungen auf Ibiza oder in Szene-Metropolen wie Berlin, sondern ebenso für regionale Angebote – sei es im Thüringer Wald oder am Timmendorfer Strand. Denn dadurch werden auch internationale Gäste von vornherein gezielt angesprochen.