So haben sich die Immobilienpreise in den Skigebieten verändert

Aspen, St. Moritz oder Morzine: In manchen Wintersportregionen sind die Preise für Luxus-Immobilien stark gestiegen
Die Preise für Luxusimmobilien in bekannten Skigebieten sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent gestiegen wie der Prime Ski Property Index (PSPI) der Immobilienberatung Knight Frank aufzeigt. Insgesamt wurden die Immobilienpreise in 20 international bedeutenden Skigebieten mit denen aus dem Vorjahr verglichen.

Index für Ferienimmobilien in Skigebieten 2014


Rang
Skigebiet              
Veränderung pro Jahr per Juni 14 in %
1.
Queenstown, Neuseeland
24,8 %
2.
Aspen, USA
20,7 %
3.
Vail, USA
 19,0 %
4.
Beaver Creek, USA
14,3 %
5.
Telluride, USA
13,1 %
6. Whistler, Kanada
9,7 %
7.
Morzine, Frankreich
6,7 %
8.
Zermatt, Schweiz
5,5 %
9.
Verbier, Schweiz
5,0 %
10.Davos, Schweiz
4,9 %
11.
Sotschi, Russland
 4,0 %
12.Gstaad, Schweiz
3,7 %
 13. Val d'Isère, Frankreich
3,2 %
14.
 South Lake Tahoe, USA
 3,1 %
 15. St. Moriz, Schweiz
 1,6 %
 16. Chamonix, Frankreich
 1,0 %
 17.
 Megève, Frankreich
 0,0 %
 18. Mérobel, Frankreich
 -4,3 %
 19. Courechevel 1850, Frankreich
 -6,5 %
 20.
 Cortina, Italien -11,8 %
Quelle: Knight Frank Residential Research, DQ Data, Ginesta Research, Guinnard Immobilier & Tourisme, Andrew Ememann of Sothebys International Realty, Real Estate Board Vancouver

Preise in Neuseeland sind am stärksten gestiegen

Am stärksten sind die Preise für hochwertige Immobilien in dem Wintersportgebiet Queenstown in Neuseeland gestiegen – um 24,8 Prozent. Grund für den enormen Preisanstieg seien laut Knight Frank der wirtschaftliche Aufschwung in Neuseeland, hohe Investitionen aus dem Ausland und niedrige Zinsen. Auch das berühmte Skigebiet Aspen in den USA verzeichnete mit 20,7 Prozent einen hohen Preiszuwachs.
Generell liegen die nordamerikanischen Skigebiete mit einem Jahresplus von 13,3 Prozent  weit vor den europäischen, in denen Luxusimmobilien im Schnitt einen Prozent teurer wurden. Während die Schweizer Skigebiete Zermatt, Verbier und Davos Preissteigerungen von rund 5 Prozent verzeichneten, sanken die Preise in Frankreich  – Ausnahme ist hier das Skigebiet Val d'Isère.
Knight Frank berücksichtigte keine Skigebiete in Deutschland oder Österreich. Wahrscheinlich weil das Preisniveau für Immobilien in diesen Skigebieten unter dem der anderen Länder liegt.

Sotschi nach den Olympischen Winterspielen

Nicht überraschend ist der Preisanstieg für hochwertige Immobilien in der russischen Stadt Sotschi. Hier sind die Preise trotz Neubauvolumina im Jahresvergleich per Ende Juni um vier Prozent gestiegen. Wie sich die Preise in der Zukunft entwickeln werden, bleibt abzuwarten.