Preisanstieg bei Top-Wohnimmobilien weltweit

Um durchschnittlich 2,5 Prozent sind die Preise für Top-Wohnimmobilien gestiegen. Am stärksten in Vancouver, Miami und Sydney...
Der Prime Global Cities Index von Knight Frank analysiert jedes Jahr 35 internationale Städte. Demnach sind die Preise für Wohnimmobilien im Luxussektor im zweiten Quartal 2015 um 2,5 Prozent im Durchschnitt gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem acht Städte zweistellige Steigerungsraten verzeichneten, fallen in diesem Jahr jedoch nur noch vier Standorte in die Kategorie: Vancouver, Miami und Sydney.
Prime Global Cities Index Knight Frank
Prime Global Cities Index 2. Quartal 2015 Quelle: Knight Frank
Mit 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise in Vancouver am stärksten gestiegen. Auch in Miami legten die Preise für Wohnimmobilien nochmal um 13,9 Prozent zu, in Sydney um 12,5 Prozent. Vor allem Städte im asiatisch-pazifischen Raum befinden sich aktuell unter den Top 11. Neben Bangalore (Platz 4), Tokio (Platz 5), Jakarta (Platz 6), Melbourne (Platz 7), Seoul (Platz 9) und Shanghai (Platz 10), ist Monaco (Platz 8) die einzig europäische Stadt unter den ersten elf Plätzen des Prime Global Cities Index. Das Transaktionsvolumen für Wohnimmobilien sei in Monaco im Jahr 2014 auf zwei Milliarden Euro gestiegen und hat damit den letzten Höhepunkt von 2007 übertroffen.

In Singapur sanken die Preise für Wohnimmobilien

Während in Monaco die Preise stiegen, verzeichneten andere europäische Städte Preissenkungen. In Zürich sanken die Preise für Top-Wohnimmobilien um 7,4 Prozent, in Genf um 5 Prozent und in Wien um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Am stärksten gingen allerdings die Preise für Top-Wohnimmobilien in Singapur zurück. Mit 15,2 Prozent landet der Stadtstaat zum sechsten Mal in Folge am Ende des Rankings.