LBS rechnet 2015 mit Preisanstieg von bis zu 3 Prozent

Auch 2015 wird die Nachfrage nach Immobilien leicht steigen. Auch erwartet die LBS einen Preisanstieg von bis zu drei Prozent

Leichte Entspannung auf dem Wohnungsmarkt trotzPreisanstieg: Die Landesbausparkassen (LBS) rechnen 2015 weiterhin mit einerhohen Nachfrage nach Immobilien und mit (leicht) steigenden Preisen. Zu diesemErgebnis kam die Analyse der jährlichen Umfrage unter LBS-Experten, die dieNachfragesituation in rund 880 Städten beobachten.

Wie auch in den letzten Jahren sollen auch 2015 enorme regionale Unterschiede auf dem Wohnungsmarkt bestehen bleiben. München soll auch weiterhin die teuerste Großstadt für gebrauchte frei stehende Einfamilienhäuser sein. Aber auch Groß- und Mittelstädte im Südwesten von Deutschland wie Wiesbaden, Regensburg, Stuttgart und Freiburg im Breisgau sollen 2015 teuer bleiben.

Gebrauchte frei stehende Einfamilienhäuser in Umlandgegenden beliebter Großstädte sollen laut LBS Experten 2015 noch teurer werden. Ein gebraucht freistehendes Einfamilienhaus im Münchener Vorort Grünwald stellt mit 1,3 Millionen Euro den Rekord auf. Mit 600.000 Euro sind auch die Immobilien in Meerbusch um 150.000 Euro teurer als in Düsseldorf sowie die Objekte mit 620.000 Euro in Kronberg um 120.000 teurer als in Frankfurt sind.

Nachfrage und Preise für Eigentumswohnungen

In Großstädten wie Leipzig, Hannover, Bremen, Dortmund, Dresden und Berlin stehen hingegen relativ günstige Einfamilienhäuser, die laut Beobachtungen der LBS für rund 220.000 bis 280.000 Euro zu kaufen seien.

Im Segment der Eigentumswohnungen soll sowohl die Nachfrage, als auch die Preise steigen. Vor allem für neue Eigentumswohnungen sind die Preise in Ballungsräumen und Universitätsstädten gestiegen. Auch hier führen München sowie das Münchener Umland den LBS Preisspiegel an, gefolgt von Hamburg, wo rund 4.100 Euro pro Quadratmeter für eine neue Eigentumswohnung der Richtwert sein sollen.
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