Die Bremer und Saarländer sind am umzugsfreudigsten, in den Großstädten Hamburg und Berlin ziehen die Mieter seltener um als noch im Vorjahr und insgesamt ist die Zahl der Haushaltwechsel in Deutschland gesunken – zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Energiemanagers Techem, in der über zwei Millionen Mietwohnungen einbezogen wurden.

Grafik: Umzugsquote 2014 nach Bundesländern

Die durchschnittliche Umzugsquote lag im Jahr 2013 noch bei 9,9 Prozent und sank 2014 auf 9,4 Prozent. Besonders mobil waren die Mieter in Bremen, wo die Umzugsquote 2014 bei 11,6 Prozent lag. 2013 zogen allerdings noch 14 Prozent der Mieter in Bremen um. Auch im Saarland (11,3 Prozent), in Niedersachsen (10,8 Prozent), in Rheinland-Pfalz (10,4 Prozent) und Schleswig-Holstein (10,4 Prozent) ziehen die Mieter öfter um.

In Berlin und Hamburg waren die Mieter dagegen sesshafter. Während die Umzugsquote 2013 in Berlin bei noch 7,6 Prozent lag, ist sie 2014 auf 7 Prozent gesunken. Auch in Hamburg zogen 2014 weniger Mieter (7,6 Prozent) als noch im Jahr 2013 (8,2 Prozent) um.
Die Gründe für die Umzüge gehen aus der Analyse nicht hervor. Sowohl Eheschließung, ein Jobwechsel oder auch Nachwuchs können Gründe für einen Wohnungswechsel sein. Gerade in den Großstädten könnten aber auch die hohen Mietpreise Grund dafür sein, dass weniger Mieter umziehen.
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