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„Schön und komfortabel“


Wissenswerte Eigenschaften: So funktioniert ein Gaskamin

Interview mit Peter Laß, Deutschland-Chef des niederländischen Kaminherstellers Faber



Herr Laß, welche Vorteile haben Gaskamine gegenüber den herkömmlichen Holzkaminen?

  Peter Laß, Deutschland-Chef des niederländischen Kaminherstellers Faber (Foto: Faber)
Holzhacken, Lagerung und regelmäßiges Säubern entfallen beim Gaskamin. Ein Gasfeuer ist praktisch, die Flammen lassen sich mit der Fernbedienung bequem regeln. Ein ganz wichtiges Argument ist, dass Gaskamine flexibler hinsichtlich des Aufstellortes sind.

Ist ein herkömmlicher Schornstein nicht erforderlich?
Nicht zwingend. Gaskamine kommen je nach den baulichen Gegebenheiten im Haus oder in der Wohnung mit einer Edelstahl-Abgasleitung aus, die in manchen Fällen sogar eine Abgasabfuhr über die Außenwand ermöglicht.

Aber einen Gasanschluss sollte man schon haben?
Ein Gasanschluss ist die bequemste Lösung, aber nicht grundsätzlich notwendig. Ein Gaskamin kann auch aus Propanflaschen gespeist werden.

Wer installiert meinen Gaskamin?
Aufbau und Anschluss besorgt ein autorisierter Fachinstallateur, der werkseitig geschult wurde. Schließlich prüft der Schornstein-fegermeister, ob beim Aufbau die baurechtlichen und feuerpolizeilichen Bestimmungen eingehalten wurden.

Gasflammen sind doch eigentlich bläulich …
Die Flamme ist nach der Zündung zunächst bläulich, nimmt aber binnen weniger Minuten durch die fein abgestimmte Dosierung der Sauerstoffzufuhr die gleiche charakteristisch gelbe Farbe wie bei einem Holzbrand an.

Woraus bestehen die Holzscheite?
Aus feuerfester Keramik. Neben diesen Scheitimitaten sind auch Carrara-Kiesel und Keramikzweige lieferbar.

Wie umweltfreundlich ist ein mit Gas betriebener Kamin?
Sie werden auch in Zukunft allen Auflagen problemlos entsprechen. Sie haben eine deutlich höhere Verbrennungsqualität als Holzfeuerungen und emittieren laut der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg 3.400-mal weniger Feinstaub.

aus Bellevue Nr. 01/2010









Veröffentlicht am Dienstag, 15.Dezember 2009 um 14:46 Uhr

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