Preisindex
Immobilienpreise steigen weltweit an
In mehr als zwei Drittel aller von Knight Frank untersuchten Standorte sind die Preise für Wohnimmobilien im dritten Quartal gestiegen. Auch Deutschland verzeichnet ein leichtes Plus
von Peggy Günther
Die größte Verbesserung konnte Israel mit 13,7 Prozent im vergangenen Jahr für sich verbuchen. Aber auch unser Nachbarn in Österreich (+ 9,7 Prozent) und der Schweiz (+ 7 Prozent) melden einen deutlichen Preisanstieg im Vergleich zu 2008. Deutschland liegt im Jahresvergleich noch bei -2,7 Prozent, im dritten Quartal hat sich jedoch erstmals ein Plus von 2,6 Prozent abgezeichnet.
Deutlicher Verlierer im Ranking ist Dubai, hier fielen die Preise im vergangenen Jahr um 47 Prozent, da fällt auch der leichte Anstieg von 1,2 Prozent im dritten Quartal kaum ins Gewicht (BELLEVUE berichtete). Der nächste Kandidat für eine Preisblase könnte Singapur sein, mit einem Plus von 15,2 Prozent zwischen Juli und September. Auch Hongkong scheint mit + 6,3 Prozent erneut gefährdet (BELLEVUE berichtete).
Die europäischen Länder, die diese Entwicklung schon hinter sich haben, können sich teilweise noch nicht vom Abwärtstrend befreien. So drückt in Spanien (-8), Dänemark (-10,8) und Irland (-13,1 Prozent im Jahresvergleich) noch immer ein Überangebot von Objekten auf die Preise. Positiv gewendet hat sich die Lage hingegen in Großbritannien, wo die Nachfrage inzwischen das Angebot schon wieder übersteigt (BELLEVUE berichtete).
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