Passivhaustechnologie
Ökohaus für Italien
Sparsames Feriendomizil: In Umbrien werden erstmals Passivhäuser angeboten. Deutsche Technologie und italienisches Design ergeben dabei den perfekten Mix
von Gerald Paschen
![]() Wohnkomfort mit Spareffekt: Der kontrollierte Luftaustausch senkt die Energiekosten (Foto: Casaambiente) |
Das Design kommt allerdings von den Italienern. „Sie haben oft viel mehr Kreativität und Fingerspitzengefühl als wir Deutschen“, sagt Hermel. Aus Deutschland kommt zum einen ein Team, das spezielle Erfahrung im Passivhausbau mitbringt und zum anderen der Großteil der Technologie. Letztere ist entscheidend, damit Niedrigenergiestandards überhaupt erreicht werden können. Dabei kommt es auf eine extrem gute Isolierung gegen Hitze und Kälte an, die mit einer kontrollierten Be- und Entlüftung kombiniert wird. Die Außentemperatur ist dann praktisch nicht mehr relevant. |
Zur Energiegewinnung ist eine Wärmepumpe ans Luftaustauschsystem angeschlossen, die wegen der Klimabedingungen in Italien keine Erdwärme benötigt. Das Ergebnis ist ein Energieverbrauch von unter 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Die Baukosten veranschlagt Casambiente mit etwa 1.400 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter, wobei man beim Rohbau auf eine Holzständerkonstruktion spezialisiert ist.
aus Bellevue Nr. 09/2009
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Veröffentlicht am Mittwoch, 16.September 2009 um 14:50 Uhr
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