Afrika
Die Top-Büromieten in Luanda überflügeln London, Paris und New York
Nach einer Studie des britischen Immobilienunternehmens Knight Frank bieten sich in Afrika Chancen für Immobilien-Investments
In vielen afrikanischen Ländern seien hochwertige Büroflächen Mangelware. "In einigen Märkten", so die Studie, "vor allem in Öl und Gas fördernden Zentren, liegen die Mieten im internationalen Vergleich im Spitzenfeld. In der angolischen Hauptstadt Luanda sind Top-Büroflächen teurer als in den meisten internationalen Finanzzentren wie London, Paris und New York. Gerade die Sektoren Telekommunikation und Energie sowie die Gewinnung von Bodenschätzen expandieren stark."
Über das Land verteilt sind die Preise für Top-Büroflächen äußerst unterschiedlich. Während Luanda mit 140 US-Dollar pro Quadratmeter und Monat und Lagos mit 65 US-Dollar an der Spitze stünden und mit Weltstädten anderer Kontinente konkurrieren würden, lägen Blantyre und Nairobi mit rund 9 US-Dollar am unteren Ende der Skala.
Doch die Briten warnen auch vor Gefahren: „Insgesamt ist Afrika indes ein schwieriger Markt für internationale Nutzer. Die Infrastruktur ist in großen Teilen des Kontinents unterentwickelt, und viele Städte leiden an starker Umweltverschmutzung. Daher wandern viele Unternehmen aus dem Central Business District in das Umland ab. Die Märkte sind undurchsichtig, verlässliche Informationen sind schwer zu erhalten und eine gute Vernetzung vor Ort ist unabdingbar."
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