Traumhaus des Monats
Palais Auersperg in Wien
Eine Liegenschaft mitten in einer europäischen Metropole wird nicht häufig zum Kauf angeboten. Das Palais Auersperg in Wien ist eine solche Gelegenheit
von Sven Heinen
Es ist sicher eher ungewöhnlich, die Beschreibung einer solchen Traumimmobilie mit dem Keller zu beginnen. Gerade vor dem Hintergrund der Tatsache, dass sich im Palais Auersperg historische Begebenheiten abgespielt und weltberühmte Personen aufgehalten haben. Doch während nicht jeder mit den Werken Hugo von Hofmannsthals vertraut sein mag, werden sich viele an den oscarprämierten Nachkriegsfilm „Der dritte Mann“ mit Orson Welles erinnern: Die Verfolgungsjagd unter den Straßen Wiens wurde zu einem Teil in den Kellergewölben des Palais Auersperg aufgenommen.
Bleiben wir noch ein wenig bei der Historie. Vor etwas über 300 Jahren wurde die Liegenschaft im Barockstil errichtet. Kurze Zeit später erwarb der Marchese Girolamo Capece di Rofrano das Palais und vererbte es seinem Sohn Peter, der mit 19 Jahren starb. Hugo von Hofmannsthal setzte ihm daraufhin mit der Oper „Der Rosenkavalier“ ein Denkmal. Der junge Rofrano diente als Vorbild für die Hauptfigur Octavian.
Die Liste der dann folgenden Hausherren und ihrer Gäste liest sich wie ein Who’s who der Geschichtsbücher und Musikverzeichnisse: Feldmarschall Friedrich Wilhelm Prinz von Sachsen-Hildburghausen zählte dazu, der Geiger und Komponist Carl Ditters von Dittersdorf, Wolfgang Amadeus Mozart sowie Kaiserin Maria Theresia und ihr Gemahl Franz I. Zu jener Zeit war das Palais mit seinen Prunksälen in der Beletage das Zentrum der Wiener Gesellschaft. Ob bei der Erstaufführung der Mozart-Oper „Idomeneo“ im Jahr 1786 unter der Leitung des Komponisten selbst, bei der Premiere von Joseph Haydns „Sieben Worte des Erlösers am Kreuz“ oder auf den zahlreichen Festen – im Palais Auersperg „tanzte der Kongress“.
Doch genug von der gesellschaftlichen Bedeutung der Liegenschaft – gerade auch in architektonischer Hinsicht ist das Palais ein Meisterwerk, dessen jetziger Zustand als top bezeichnet werden kann. Der dreigeschossige Bau mit insgesamt 20 Fensterachsen verfügt über einen imposanten, 1885 errichteten Säulenvorbau, der die Hauptfassade prägt. Zur gleichen Zeit wurde der neobarocke, kuppelförmige Dachaufbau über dem Eckgebäude errichtet und mit einem Türmchen versehen.
Bleiben wir noch ein wenig bei der Historie. Vor etwas über 300 Jahren wurde die Liegenschaft im Barockstil errichtet. Kurze Zeit später erwarb der Marchese Girolamo Capece di Rofrano das Palais und vererbte es seinem Sohn Peter, der mit 19 Jahren starb. Hugo von Hofmannsthal setzte ihm daraufhin mit der Oper „Der Rosenkavalier“ ein Denkmal. Der junge Rofrano diente als Vorbild für die Hauptfigur Octavian.
Die Liste der dann folgenden Hausherren und ihrer Gäste liest sich wie ein Who’s who der Geschichtsbücher und Musikverzeichnisse: Feldmarschall Friedrich Wilhelm Prinz von Sachsen-Hildburghausen zählte dazu, der Geiger und Komponist Carl Ditters von Dittersdorf, Wolfgang Amadeus Mozart sowie Kaiserin Maria Theresia und ihr Gemahl Franz I. Zu jener Zeit war das Palais mit seinen Prunksälen in der Beletage das Zentrum der Wiener Gesellschaft. Ob bei der Erstaufführung der Mozart-Oper „Idomeneo“ im Jahr 1786 unter der Leitung des Komponisten selbst, bei der Premiere von Joseph Haydns „Sieben Worte des Erlösers am Kreuz“ oder auf den zahlreichen Festen – im Palais Auersperg „tanzte der Kongress“.
Doch genug von der gesellschaftlichen Bedeutung der Liegenschaft – gerade auch in architektonischer Hinsicht ist das Palais ein Meisterwerk, dessen jetziger Zustand als top bezeichnet werden kann. Der dreigeschossige Bau mit insgesamt 20 Fensterachsen verfügt über einen imposanten, 1885 errichteten Säulenvorbau, der die Hauptfassade prägt. Zur gleichen Zeit wurde der neobarocke, kuppelförmige Dachaufbau über dem Eckgebäude errichtet und mit einem Türmchen versehen.
Veröffentlicht am Donnerstag, 18.Dezember 2008 um 09:43 Uhr
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