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![]() Galerie mit zehn Projekten, die in der BELLEVUE-Ausgabe 11/2008 vorgestellt wurden |
![]() Galerie mit weiteren fünf Projekten, die nicht in der Printausgabe vorgestellt wurden |
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Vielleicht muss man sich zuerst die Historie der Stadt ins Gedächtnis rufen, um alles ins rechte Licht zu rücken. Berlin war immer eine klassische Mieterstadt. Bleibt sie das auch in Zukunft, müsste der Großteil der Käufer bei den erwähnten Projekten schon über einen längeren Zeitraum aus dem Ausland kommen. Andererseits stehen, mit Ausnahme einiger weniger Bauvorhaben, bei der Mehrzahl der Projekte Quadratmeterpreise von gerade einmal 2.400 bis maximal 5.500 Euro in den Angebotslisten. Wahrlich kein echter Luxus – und keine Beträge, die nicht auch Berliner oder zumindest Interessenten aus dem Bundesgebiet bereit wären, für eine Top-Citywohnung zu zahlen. Nein, an dieser Stelle kommt jetzt kein Vergleich mit den Spitzenlagen in München oder Hamburg, und auch den internationalen Vergleich mit London oder Paris bleiben wir schuldig. Einzig die Aussage, dass Berlin noch immer weit unter Wert veräußert wird, sollte man kurz sacken lassen.
| Dabei locken in Berlin nicht nur die absoluten Innenstadtlagen. Auch
ein Stück weiter von Mitte und Charlottenburg entfernt lässt es sich
nobel und urban leben. Etwa in Kreuzberg oder Friedrichshain, beides
bis vor geraumer Zeit noch reine Szeneviertel. Nun entwickeln sich dort
Quartiere mit innovativen Wohnkonzepten wie dem Carloft, einer
Etagenwohnung mit Außenaufzug, der es ermöglicht, das Auto auch im
vierten Stock auf der eigenen Terrasse vor dem Wohnzimmer zu parken.
Oder es entstehen – wie im Falle der Prenzlauer Gärten – sogenannte
Townhouses, schmale Stadthäuser nach britischem Vorbild. Auch hier
werden die Höchstpreise mit gerade einmal 3.500 Euro je Quadratmeter
beziffert. Wie schon gesagt, kein Vergleich zu anderen Großstädten. Deutlich ruhiger präsentiert sich das Geschehen momentan im Südwesten Berlins. Zwar gehören Zehlendorf oder Wannsee weiterhin zu den Toplagen der Millionenstadt, doch der Fokus richtet sich derzeit eindeutig auf die Stadtmitte. Eine Chance für diejenigen, die es vom Trubel in ruhigere Gefilde zieht. Besonders Familien mit Kindern entdecken die grüne Lunge der Stadt wieder für sich. Da trifft es sich gut, dass das Angebot an Häusern im Südwesten derzeit recht groß ist. Allerdings, wie zu erwarten, nicht im Segment der Spitzenobjekte – da ist das Angebot eher als schmal zu bezeichnen. Es sei denn, man entscheidet sich auch hier für den Neubau. Denn das dicke B, der Bauboom, hat auch vor dem Bereich Wannsee nicht Halt gemacht: Das Villenviertel Wannseegärten auf dem Areal des ehemaligen Don-Bosco-Heims wird ab Anfang 2009 zum Teil fertiggestellt sein. Weit über 150 Wohneinheiten im modern-puristischen Baustil werden am Ende auf Käufer und Mieter warten. |
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