Neu: Bellevue 1/2012
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Deutschland

Spatenstich für größte Ferienanlage Nordeuropas

 

In Port Olpenitz baut ein privater Investor eine Marina mit 1.000 neuen Häusern, das Interesse an den direkt am Meer gelegenen Häusern ist groß

 

von Peggy Günther

Am gestrigen Mittwoch, dem 16. Oktober 2008, fiel 150 Kilometer nördlich von Hamburg der Startschuss für eines der größten Bauprojekte Nordeuropas, das Ferienresort Port Olpenitz. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Werner Marnette schraubte unter den Blicken der Presse und siebzig potentieller Käufer zusammen mit Chefplaner Jaska Harm zwei Wände eines Musterhauses auf dem Gelände eines ehemaligen Marinestützpunktes bei Kappeln an der Schlei zusammen.

Das 500 Millionen-Euro-Projekt mit Ferienhäusern, Hotels, einer Marina und Freizeiteinrichtungen erstreckt sich auf 175 Hektar und soll 2012 fertig gestellt werden. Finanziert wird das Ganze von einem Joint Venture zwischen dem Projektentwickler HarmInvest GmbH aus Berlin und der US-Immobilien-Gruppe American Realty Investors. Die Gruppe verfüge über einen Immobilienbestand von 3,2 Milliarden Dollar ihr Börsentitel ARI sei trotz der Krise stabil, beruhigt Geschäftsführer Jaska Harm.

Im ersten Bauabschnitt entstehen etwa 100 Immobilien: unmittelbar am Strand der Ostsee gelegene Villen sowie Einzel- und Doppelhäuser nach drei Modellen namens Sensby, Gunneby und Rieseby. Sie werden auf der Messe Hanseboot näher vorgestellt, für die der Vertriebsstart vorgesehen ist. Am Yachthafen sind Reihenhäuser geplant. Die Preise werden wohl bei 400.000 Euro beginnen. Ende 2009 soll der erste Bauabschnitt übergeben werden.

Ideal an der Schlei-Mündung in die Ostsee gelegen, zeigen sich vor allem passionierte Wassersportler interessiert an dem Projekt mit circa 80 Hektar Wasserfläche. Jede Ferienimmobilie wird über einen eigenen Bootsliegeplatz verfügen. Für ruhigere Törns bietet sich die Schlei an, aber auch ambitionierte Segler finden mit der direkten Anbindung an die „dänische Südsee“ ihre Herausforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Homepage




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