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Golf-Special: Mallorca
Der perfekte Platz
Adam Pamer, Fensterhersteller aus Franken, hat zwei große Leidenschaften: Golf und Mallorca. Und er hatte einen Traum: Er wollte den besten Platz der Insel bauen
von Claus-Peter Haller
Die Geschichte beginnt Anfang der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts mit einem echten Glücksgriff. Miguel Frau, Bauarbeiter aus dem circa zehn Kilometer östlich von Palma de Mallorca gelegenen Dörfchen Son Gual, wollte etwas von der Welt sehen und reiste mit dem Schiff nach Kuba. Bei einem seiner abendlichen Streifzüge durch die Straßen von Havanna kaufte er ein Lotterielos – und landete den Hauptgewinn.
Reich kehrte Don Miguel Frau nach Mallorca zurück und erwarb über sechs Millionen Quadratmeter Land rund um sein Heimatdorf. Ein paar Jahre später begann er, auf der höchsten Hügelkuppe für seine Familie ein prächtiges Haus im Kolonialstil bauen zu lassen. Leider blieb es ihm verwehrt, bei einem der farbenprächtigen Sonnenuntergänge mit einem Drink in der Hand auf der Terrasse der Villa den Blick über sein Land auf die Stadt, die Bucht von Palma und die Tramuntana-Berge zu genießen. 1929 – die Bauarbeiten waren in vollem Gange – starb Miguel Frau. Seine Ländereien erbten zu gleichen Teilen zwei Töchter und zwei Söhne. Der Palazzo stand auf dem Erbteil seines Sohnes Juan. Der aber zeigte nie Interesse daran, den feudalen Bau zu vollenden, sondern lebte lieber in einer Stadtwohnung in Palma. Ende der siebziger Jahre erschoss sich Juan mit einer Schrotflinte im Innenhof des Hauses. Er konnte es nicht ertragen, dass seine Frau ihn mit einem anderen Mann betrog. Die Villa bekam in der Region den Beinamen „das Geisterhaus“. Das Obergeschoss ist bis heute ein Rohbau, im Untergeschoss wohnte einige Jahre eine Verwalterfamilie.
1998 stand dann Adam Pamer, Fensterfabrikant aus Franken, auf dem Hügel der Villa und schmiedete große Pläne. Pamer hat zwei Leidenschaften: Golf und Mallorca. Und er hatte einen Traum: Er wollte auf der Insel einen echten Championship-Course bauen, einen Platz, der den Vergleich mit berühmten amerikanischen oder irischen Plätzen nicht zu scheuen braucht, auf dem sich die Weltelite des grünen Sports trifft und miteinander misst. 20 Millionen Mark und drei Jahre Zeit wollte Pamer in die Verwirklichung seines Plans vom perfekten Golfplatz investieren.
Reich kehrte Don Miguel Frau nach Mallorca zurück und erwarb über sechs Millionen Quadratmeter Land rund um sein Heimatdorf. Ein paar Jahre später begann er, auf der höchsten Hügelkuppe für seine Familie ein prächtiges Haus im Kolonialstil bauen zu lassen. Leider blieb es ihm verwehrt, bei einem der farbenprächtigen Sonnenuntergänge mit einem Drink in der Hand auf der Terrasse der Villa den Blick über sein Land auf die Stadt, die Bucht von Palma und die Tramuntana-Berge zu genießen. 1929 – die Bauarbeiten waren in vollem Gange – starb Miguel Frau. Seine Ländereien erbten zu gleichen Teilen zwei Töchter und zwei Söhne. Der Palazzo stand auf dem Erbteil seines Sohnes Juan. Der aber zeigte nie Interesse daran, den feudalen Bau zu vollenden, sondern lebte lieber in einer Stadtwohnung in Palma. Ende der siebziger Jahre erschoss sich Juan mit einer Schrotflinte im Innenhof des Hauses. Er konnte es nicht ertragen, dass seine Frau ihn mit einem anderen Mann betrog. Die Villa bekam in der Region den Beinamen „das Geisterhaus“. Das Obergeschoss ist bis heute ein Rohbau, im Untergeschoss wohnte einige Jahre eine Verwalterfamilie.
1998 stand dann Adam Pamer, Fensterfabrikant aus Franken, auf dem Hügel der Villa und schmiedete große Pläne. Pamer hat zwei Leidenschaften: Golf und Mallorca. Und er hatte einen Traum: Er wollte auf der Insel einen echten Championship-Course bauen, einen Platz, der den Vergleich mit berühmten amerikanischen oder irischen Plätzen nicht zu scheuen braucht, auf dem sich die Weltelite des grünen Sports trifft und miteinander misst. 20 Millionen Mark und drei Jahre Zeit wollte Pamer in die Verwirklichung seines Plans vom perfekten Golfplatz investieren.
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