Portugal
Seniorenvillen
Wer plant, unter der Sonne Portugals seinen Lebensabend zu verbringen, sollte sich das Projekt Monte da Palhagueira ansehen: Bei Auszug gibt es den Kaufpreis zurück!
von Katharina Hoopmann
Die Situation kennt fast jeder: Tagtäglich ärgert man sich über Missstände im Job, die man nicht ändern kann – oder nicht ändern zu können glaubt. So war es lange auch bei der Britin Mary Cornelius-Reid, die als Nachtschwester in privaten Pflegeheimen tätig war. Bis zu dem Tag, an dem aus ihrem Ärger Mut wurde: Vor über 35 Jahren machte sie sich mit einem eigenen nursing home selbständig. Und das lief so erfolgreich, dass sie wenige Jahre später ein weiteres eröffnete – in der Amesbury Abbey, einem Kloster aus der Zeit Heinrichs VIII. im südenglischen Wiltshire. „Ich konnte dem Charme des Gebäudes einfach nicht widerstehen“, erinnert sich die sympathische Lady. Aus der desolaten Ruine, die sie damals für gerade einmal 200.000 Pfund erwarb, machte sie ein erfolgreiches Wohnheim für Ältere mit Pflegeeinrichtung.
Der Grundstein des Erfolgs lag in Cornelius-Reids Überzeugung, dass es möglich sein müsse, mit Stil und in Würde alt zu werden. Aus diesem Glauben entstand ein Konzept, das sie sheltered housing, „behütetes Wohnen“, nannte: „Es gibt viele ältere Menschen, die gern ein wenig Hilfe in Haus und Garten hätten – und medizinische Versorgung in der Nähe. In ein Pflegeheim wollen sie aber nicht. Sie wollen ihre Unabhängigkeit bewahren.“ Für diese Leute strickte Cornelius-Reid ihr Modell.
Grob umrissen funktioniert sheltered housing so: Man wohnt in einem Apartment oder einem Haus in unmittelbarer Nähe eines Pflegeheims. Gegen eine vierteljährliche Pauschale erhält man ein Servicepaket, in dem unter anderem die Hausreinigung, die Gartenpflege und die 24-Stunden-Bereitschaft der Pflegekräfte enthalten sind. Wird man ernsthaft krank, zieht man um in das Pflegeheim.
Auf die Amesbury Abbey folgte noch ein weiteres Heim in Sutton Manor, in dem Cornelius-Reid ihr Konzept ebenfalls umsetzte. Immer mit Unterstützung ihrer Familie, die in dem nun The Amesbury Abbey Group benannten Unternehmen voll mitarbeitet. Für dieses Engagement im Dienste der Gesellschaft gab es am Ende sogar Anerkennung von höchster Stelle: Cornelius-Reid erhielt die MBE Queen’s Birthday Honours, eine hohe Auszeichnung des britischen Königshauses.
Der Grundstein des Erfolgs lag in Cornelius-Reids Überzeugung, dass es möglich sein müsse, mit Stil und in Würde alt zu werden. Aus diesem Glauben entstand ein Konzept, das sie sheltered housing, „behütetes Wohnen“, nannte: „Es gibt viele ältere Menschen, die gern ein wenig Hilfe in Haus und Garten hätten – und medizinische Versorgung in der Nähe. In ein Pflegeheim wollen sie aber nicht. Sie wollen ihre Unabhängigkeit bewahren.“ Für diese Leute strickte Cornelius-Reid ihr Modell.
Grob umrissen funktioniert sheltered housing so: Man wohnt in einem Apartment oder einem Haus in unmittelbarer Nähe eines Pflegeheims. Gegen eine vierteljährliche Pauschale erhält man ein Servicepaket, in dem unter anderem die Hausreinigung, die Gartenpflege und die 24-Stunden-Bereitschaft der Pflegekräfte enthalten sind. Wird man ernsthaft krank, zieht man um in das Pflegeheim.
Auf die Amesbury Abbey folgte noch ein weiteres Heim in Sutton Manor, in dem Cornelius-Reid ihr Konzept ebenfalls umsetzte. Immer mit Unterstützung ihrer Familie, die in dem nun The Amesbury Abbey Group benannten Unternehmen voll mitarbeitet. Für dieses Engagement im Dienste der Gesellschaft gab es am Ende sogar Anerkennung von höchster Stelle: Cornelius-Reid erhielt die MBE Queen’s Birthday Honours, eine hohe Auszeichnung des britischen Königshauses.
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