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Städteporträt: Köln contra Düsseldorf
Das ewige Duell
Kranhäuser oder Königskinder, Mode oder Medien, Ludenberg oder Lindenthal – im rheinischen Vergleich gibt es viele Sieger
von Sven Heinen
Es ist noch keine 20 Jahre her, da begann die „Karriere“ einer der publikumsträchtigsten Sehenswürdigkeiten Düsseldorfs, des Medienhafens. In unmittelbarer Nähe zur City gelegen und mit spektakulären schiefen Bauten des Stararchitekten Frank O’Gehry versehen, avancierte das städteplanerische Highlight zum Touristen-, Office- und Gastronomie-Magneten. Nur das Segment Wohnen fehlte in dem szenigen Hafenambiente. Ein Trauerspiel, das aber demnächst ein Ende haben soll. Nicht zuletzt aufgrund der beiden „Königskinder“-Türme (siehe Seite 2) wird dann direkt im ehemaligen Rheinhafen exklusives Wohnen möglich sein.
| "Der Bereich Medienhafen ist für Singles und Paare sehr interessant, Familien sind im Norden besser aufgehoben." Maik Willmes,
ERA The Globe Immobilien, Düsseldorf
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Pandion Vista Standort Köln/Rheinauhafen Bauherr/ Architekt Pandion/BRT Architekten Eckdaten 133 Luxus-ETW (ca. 60 bis 400 m2) in 60-Meter-Wohnkranhaus, 3.500 bis 6.500 Euro/m2 (geplant) Baubeginn Frühjahr 2008 Bauzeit voraussichtlich zwei Jahre Kontakt www.pandion.de
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"Topprojekte zeigen, dass Preise von 7.000 Euro je Quadratmeter möglich sind – vor drei Jahren noch undenkbar."
Burkard Brinkmann, Engel & Völkers Köln |
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Szenenwechsel. Als 1989 flussaufwärts quasi der Grundstein für den Medienhafen gelegt wurde, dachte man in Köln weder im Traum noch öffentlich daran, den eigenen Hafen als Wohngebiet zu entwickeln. Erst neun Jahre später beginnt die Erschließung und Umnutzung des weitgehend brachliegenden Rheinauhafens unter den skeptischen Augen der Kölner – und des Großteils der Immobilienexperten. Nur wenige trauen dem Standort zwischen einer Eisenbahnbrücke und einer mehrspurigen Rheinuferstraße eine wirklich positive Entwicklung zu. Kaum Licht, zu laut – so das Fazit vieler Makler. Doch weit gefehlt: Mit Preisen von annähernd 5.000 Euro pro Quadratmeter gehört die eine oder andere Wohnung auf der Landzunge im Süden der Stadt seit dem vergangenen Jahr zu den teuersten der Stadt. Und angesichts weiterer Topprojekte wie dem Kranhaus (siehe oben) ist ein Ende der Preisrallye nicht in Sicht.
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