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Bauen in Spanien
Das große Abenteuer
Wer in Spanien ein neues Haus bauen will, hat gute Karten. Dünne Auftragsbücher in der Branche und ein Überangebot an fertigen Häusern machen den Kunden zum König
von Gerald Paschen
Heute dominieren bei den Neubauhäusern und Wohnkomplexen an Spaniens Küsten Variationen des sogenannten mediterranen Stils. Dazu gehören meist Terrassen, Rundbögen und verputzte Fassaden in eher warmen Farbtönen, wobei es in der Regel vermieden wird, eine allzu folkloristische Atmosphäre zu vermitteln. Sehr beliebt ist – besonders auf Mallorca – auch der Finca-Stil; hier verleihen Natursteinfassaden, Holzbalkendecken und Terrakottaböden den Häusern einen rustikalen Charakter. Und neuerdings stehen auch der Bauhausstil, die klassische Moderne und futuristische Konzepte Pate beim Villenbau in spanischen Feriengebieten. Vor allem auf Mallorca und Ibiza finden sich Beispiele für diesen Minimalismus mit breiten Fensterfronten und einem schnörkellosen Design. Die modernen Villen, die nicht selten in absoluten Bestlagen errichtet wurden, gehören zum Topsegment des Immobilienmarkts: Meist werden sie zu Preisen zwischen 1,5 und sechs Millionen Euro gehandelt.
Aber egal welcher Baustil und welche Preiskategorie dem Geschmack und dem Geldbeutel des Interessenten entsprechen – immer gilt es zunächst, die richtigen Partner für den Neubau zu finden. Grundsätzlich stellt sich dabei stets die Frage, ob man den Grundstückskauf und die Bauplanung weitgehend in Eigenregie durchführen soll oder ob es besser ist, einen fertigen Neubau von einem Promotor zu erwerben.
Bei der Wahl eines fertigen Objekts (siehe Angebote aus Mallorca und aus ganz Spanien) kann man sich natürlich den Ärger und die Mühen ersparen, die der Grundstückskauf, die Planung und die Bauüberwachung mit sich bringen. Andererseits sind einem häufig Grenzen gesetzt, was die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten angeht. Nur wer frühzeitig etwas „vom Plan“ erwirbt, kann gegebenenfalls noch Einfluss nehmen. Die derzeitige Situation in Spanien ist aber eher dadurch geprägt, dass es bereits ein Überangebot an fertiggestellten Immobilien gibt, weil nach einem jahrelangen Bauboom die Nachfrage nach Immobilien rückläufig ist. Dies eröffnet Kaufinteressenten zweifellos die Möglichkeit, gegenüber den Anbietern offensiv aufzutreten.
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