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Zukunftsstädte aus Wüstensand
Saudi Arabien baut für eine industrielle Zukunft Megacities in das Nichts der Wüste. Andere Staaten der arabischen Halbinsel folgen dem Vorbild
von Peggy Günther
Dieses Populationswachstum betrifft die gesamte arabische Welt. Um den nachwachsenden Generationen Arbeit, Wohnraum und Wohlstand bieten zu können, werden vorhandene Städte ausgebaut und neue Megacities in scheinbar unbesiedelbaren Gegenden geschaffen. Saudi-Arabien nimmt dabei mit mehreren neuen Städten die Vorreiterrolle ein.
Die „King Abdullah Economic City“ ist das bisher mit Abstand größte Bauvorhaben auf der arabischen Halbinsel. Das Megaprojekt für mehr als 17 Milliarden Euro wächst an der Westküste des Landes, 150 Kilometer nördlich von Dschidda, in die Höhe. Finanziert wird das Ganze durch die Erdölindustrie.
Auf einer Fläche von 168 Quadratkilometern entsteht ein Hafen vergleichbar mit dem von Rotterdam, ein Finanzbezirk, ein Zentrum für Petrochemie sowie Forschungszentren für Pharmaindustrie. Mehr als 38.000 Arbeiter sind hiermit beschäftigt, sie bauen zudem Wohnungen für etwa zwei Millionen Menschen, einen Hotelkomplex und Einkaufszentren.
Veröffentlicht am Montag, 18.August 2008 um 14:20 Uhr
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