Spanien
Unter der Sonne Andalusiens
Ob als "hotel rural" oder ausschließlich fürs private Vergnügen genutzt - dieses moderne Anwesen inmitten eines Mandel- und Olivenhains kommt dem Traum vom Paradies sehr nahe
von Peggy Günther
Viele Kiefern erinnern im Nationalpark namens „Los Montes de Málaga“ an die Wiederaufforstung des Gebiets in den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Wer Dachs, Fuchs oder Igel zwischen Eichen, Kastanien und Eschen begegnet, der fühlt sich stark an Nordeuropa erinnert. Doch auch der biblische Johannisbrotbaum säumt unseren Weg.
1,8 Kilometer entfernt von dem 2.800-Seelen-Dorf erreichen wir nach nur 30 Minuten Fahrt unser Ziel – ein charmantes Cortijo inmitten eines Mandel- und Olivenhains. Früher war das Gebiet rund ums heutige Riogordo durch und durch bewaldet, erfahren wir. Doch das war bevor die Römer kamen und Olivenhaine pflanzten. Die Mandelbäume verdankt das Land den darauf folgenden Mauren. Aber auch muslimische Zeugnisse finden sich noch in vielen Teilen Andalusiens.
Das Anwesen aus dem Jahr 2000 befindet sich in relativer Alleinlage, der nächste Nachbar wohnt circa 300 Meter entfernt. 40 Kilometer nordöstlich von Malaga entfernt, erstrecken sich mehr als 10.000 Quadratmeter Land, auf denen das weißgetünchte Haus für 1.075.000 Euro zum Verkauf steht.
Veröffentlicht am Dienstag, 08.April 2008 um 10:02 Uhr
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