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Österreich: Ökoboom in Austria
Natürlich öko
Saubere Luft, klares Wasser, viel Natur: Damit das auch in Zukunft so bleibt, setzt das Alpenland verstärkt auf energiesparende Häuser – so intensiv wie kaum ein anderes Land in Europa. Hauskäufer und -besitzer können von dem Ökotrend in Austria nur profitieren
von Katharina Hoopmann und Dirc Kalweit
Der gebürtige Wiener hat seinen Zweitwohnsitz im oberösterreichischen Roitham in ein Passivhaus umgewandelt – mit einer kleinen (Erd-)Wärmepumpe und einem umfassenden Ent- und Belüftungssystem. Den zusätzlichen Heizbedarf deckt Lang mit einem Bioethanol-Ofen ab, der einem „normalen“ Kaminofen ähnelt – mit dem Unterschied, dass er statt Unmengen an Holz im Schnitt nur einen Liter „Biosprit“ pro Monat verbraucht. Kosten: Für 25 Liter reinen Bioethanols bezahlt Lang 50 Euro. Im Vergleich zum Autosprit ist das zwar nicht gerade günstig, in Anbetracht des geringen Bedarfs aber allemal. Hinzu kommt noch der Strom für die Wärmepumpe. Insgesamt liegen die (indirekten) Heizkosten für das Passivhaus bei 150 bis 200 Euro – im Jahr!
Dabei hat Langs Passiv-Domizil immerhin eine Wohnfläche von 140 Quadratmetern. Der Verbrauch indes beträgt weniger als 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m2a) – eine enorme Einsparung, wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Heizenergiebedarf für Altbauten bei rund 200 kWh/m2a liegt. Für eine dreiköpfige Familie fallen somit in der Regel Heizkosten von etwa 2.000 bis 3.000 Euro an, bei einem Neubau nach Niedrigenergiestandard sind es noch etwa 700 Euro.
Für Lang hat sich die Investition in seinen Zweitwohnsitz nicht nur wegen der eingesparten Kosten und der Entkopplung von herkömmlichen Energieträgern wie Öl oder Gas gelohnt: „Jedes Mal, wenn ich dort ankomme, freue ich mich über das Klima in den angenehm belüfteten Räumen.“ Seine Begeisterung für das eigene Passivhaus hat ihn sogar dazu angetrieben, sich selbst im Sinne des ökologischen Baugedankens zu engagieren und auch andere davon zu überzeugen – stets nach dem Motto: „Heizen ist permanentes Beseitigen von Baumängeln.“
| „Gebrauchte Immobilien mit ungünstigen Verbrauchsdaten werden in Zukunft immer schwieriger zu verkaufen sein.“ Dieter Paulitsch, Paulitsch Immobilien, Klagenfurt Aktuelle Angebote » |
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„Der Energiepass ist enorm wichtig. Er steht für Nachhaltigkeit und den Weg in eine ökologisch erfolgreiche Zukunft.“ David Rader, sReal, Oberwart |
| „Energiesparmaßnahmen spielen eine wichtige Rolle, an erster Stelle steht aber das Thema Sicherheit.“ Josef Siller, wohnreal, Spittal |
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„Gerade von Käufern bis 40 werden Objekte, die keine hohen Energiekosten verursachen, bevorzugt.“ Herwig Jost, Jost-Real KEG, Velden Aktuelle Angebote » |
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