Golfimmobilien in Spanien & Portugal
Iberische Greens
Mit fast 400 Golfplätzen ist die Iberische Halbinsel Europas unangefochtene Topdestination in Sachen Wohnen am Fairway. BELLEVUE präsentiert die beliebtesten Regionen
von Katharina Hoopmann und Gerald Paschen

ALGARVE
30 Plätze
In Portugal gibt es an der Algarveküste, die sich über insgesamt 200 Kilometer erstreckt, mittlerweile 30 Golfplätze – die meisten davon befinden sich innerhalb von Ferienresorts mit einem Immobilienangebot. Längst hat sich die portugiesische Südküste als Topgolfdestination etabliert. Und sie entwickelt sich ständig weiter. So gibt es neben gewachsenen, exklusiven Resorts wie Quinta do Lago, das spektakulär im Schutzgürtel des Naturparks Ria Formosa liegt, auch zahlreiche neue Projekte. An der touristisch bislang hinterherhinkenden Ostalgarve konkurrieren zum Beispiel Monte Rei (zwei Jack-Nicklaus-Courses) oder Quinta do Vale (Seve-Ballesteros-Anlage) mit den Klassikern an der Zentralalgarve, wo allein zwischen Lagos und Faro 22 Plätze zum Golfen einladen – und großenteils auch dazu, eine Immobilie am Grün zu erwerben.
Die Qual der Wahl hat man auch in Vilamoura, einer Stadt aus zusammengewachsenen Resorts: Dort gibt es fünf Golfplätze; einer davon ist der Victoria Course, auf dem auch der vorige World Cup ausgetragen wurde.
Als Alternative zur Algarve präsentiert sich Madeira, eine kleine, aber feine Golfinsel. Bisher hat sie zwei Plätze, ein dritter, von Nick Faldo designt, ist bereits genehmigt. Und auch die beiden Metropolen Portugals, Lissabon und Porto, warten mit Fairways auf. Allein rund um die Hauptstadt gibt es 21 Anlagen.

ANDALUSIEN
90 Plätze
Ob bei der Qualität oder der Quantität – in puncto Golf sticht Andalusien alle anderen Regionen Europas aus. Derzeit gibt es dort rund 90 Golfanlagen. Als bester Platz Europas gilt die Anlage Valderrama in der Urbanisation Sotogrande ganz im Süden Spaniens bei Gibraltar. Und mit La Cala in Mijas (60 Löcher) liegt auch das größte Golfresort Spaniens in Andalusien. Ein wahres Mekka für Golffans und auch für Menschen, die sich eine Immobilie am Golfplatz zulegen möchten, ist die Provinz Málaga, deren Küste unter dem Namen Costa del Sol bekannt ist. Über die Hälfte der andalusischen Golfplätze befindet sich dort. Marbella gilt gar als die spanische Hauptstadt dieses Sports – rund um diese Metropole, die ihre Bekanntheit nicht nur Glamour und Luxus, sondern auch korrupten Bürgermeistern verdankt, stehen die edelsten Golfimmobilien. In Urbanisationen wie Sotogrande oder La Zagaleta erreichen einzelne Objekte sogar Preise im zweistelligen Millionenbereich. Dass es an der Costa del Sol auch billiger geht, zeigt das neue Projekt Calaceite bei Nerja, wo Apartments zu Preisen ab 180.000 Euro erhältlich sind.
Andalusiens fairway living beschränkt sich aber nicht nur auf die Mittelmeerküste in den Provinzen Málaga und Cádiz. Insbesondere die Costa de la Luz, der Atlantikstreifen zwischen Ayamonte und Gibraltar, tut sich mit der Entwicklung attraktiver Resorts hervor. Wer landschaftliche und kulturelle Authentizität schätzt, fühlt sich in dem Projekt Arcos Gardens nahe dem malerischen Ort Arcos de la Frontera gewiss gut aufgehoben. Last but not least gibt es auch Golfimmobilien in den knochentrockenen Gebieten Almerías, wo mit Desert Springs sogar ein echtes Wüsten-Golfresort entstanden ist.
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