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Algarve
Die grünen Resorts
Der Golfsport ist aus der südlichsten Provinz Portugals nicht mehr wegzudenken. Auch nicht das Wohnen am Grün. Mit altbekannten sowie spektakulären neuen Resorts spielt die Algarve längst nicht mehr nur in der oberen Golfliga, sondern auch im High-Class-Immobilienbereich mit
von Katharina Hoopmann
Dass die Südportugiesen überwiegend ihr gemächliches Tempo beibehalten haben, verwundert schon ein wenig. Denn die einst vernachlässigte, beinah vergessene und vor allem verarmte Algarve verwandelte sich in so rasantem Tempo zu einer Tourismusregion mit zahlreichen Ferienanlagen und Immobilien, dass folgendes Bild die Entwicklung ganz gut beschreibt: "Die Leute hier sind direkt vom Esel ins Auto gestiegen", erzählt der Immobilienmakler Richard Neubersch aus Moers, der seit über 20 Jahren an der Algarve lebt und sich auf Exklusivobjekte vor allem im Premium-Resort Quinta do Lago bei Almancil spezialisiert hat (siehe Interview im Heft).
Zwar begann die touristische Entdeckung der Zentralalgarve schon in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in der beispielsweise auch die Anfänge des berühmten Golf- und Ferienimmobilienresorts Vale do Lobo (1960er Jahre) oder eben von Quinta do Lago (1970er Jahre) liegen; der Ort Vilamoura ist heute sogar eine Stadt aus mehreren zusammengewachsenen Resorts. Die Ostalgarve aber, die an das spanische Andalusien grenzt und außerhalb der mittlerweile stark bebauten Tourismus- und Resortzone liegt, wurde erst vor ein paar Jahren von den großen Investoren entdeckt. Und so wächst mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit ein spektakuläres Projekt nach dem anderen heran.
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