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„Entscheidend ist nicht die Immobilie, sondern der Weinberg“ Hendrik Thoma, Weinexperte und Master Sommelier (www.tvino.de), formuliert sechs Tipps für werdende Winzer |
Regel Nummer 1
Entscheidend für den Kauf eines Weinguts ist nicht die Immobilie, sondern die Qualität und die Lage der Weinberge.
Regel Nummer 2
Das Weingeschäft ist Passionssache und wird sehr persönlich geführt. Nur Weine, die man selbst gern trinkt, lassen sich später auch mit Begeisterung authentisch verkaufen. Demnach sollte die Wahl des Weinguts und der Region auch so ausfallen.
Regel Nummer 3
Schauen Sie sich nicht nur Ihre künftigen Weinberge an, sondern auch die der Nachbarn. Was lässt sich in der Gegend wirklich produzieren? Sprechen Sie mit den Leuten, und fragen Sie sie nach ihren Erfahrungen. Denken Sie auch an kulturelle Unterschiede.
Regel Nummer 4
Wer ein Weingut kauft, sollte wissen, dass er unter Umständen viele Jahre lang nichts daran verdient. Seien Sie bereit für ein teures Hobby.
Regel Nummer 5
Beobachten Sie aktuelle Weintrends in der Fachpresse. Lesen Sie, was sich am Markt dreht und verkauft. In Deutschland gibt es viele Möglichkeiten, und die Weine erfahren weltweit wieder mehr Wertschätzung. Geheimtipps sind Nordgriechenland am Amynteon-See, das portugiesische Douro-Tal oder Bierzo in Nordspanien.
Regel Nummer 6
Denken Sie an die Zukunft. „Global warming“ wird die große Herausforderung für uns alle. Hoch gelegene Weinberge sind im Kommen, aber auch das Küstenklima ist sehr reizvoll, um großartige Weine abzufüllen.
aus Bellevue Nr. 02/2010
Lesen Sie weiter dazu in der BELLEVUE-Heftausgabe Nr. 02/10
- Weinberge zum Kaufen: aktuelle Angebote aus aller Welt
XNIP-Code: 3GRT (was ist das? »)
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